Stand September 2010
Cheerleader feuern Fußballer an
Im November 2010 wird es auf dem Ahrensfelder Sportplatz ganz besonders heiß hergehen, denn dann findet das Lokal-Derby zwischen Ahrensfelde und Blumberg statt. Noch ist alles offen, doch einen Vorteil haben die Ahrensfelder: Sie werden von hübschen Mädchen angefeuert.
Denn ganz neu hat der Sportverein Grün-Weiß einen Trupp ebenso hübscher wie erfolgreicher Mädchen bekommen. Es handelt sich um die Cheerleader „Magic Legs“, die die Ex-Berlinerin und Neu-Lindenbergerin Maud Endert in den Traditionsverein „brachte“. Nun sorgen „Magic Legs“ dafür, dass die Kicker von Grün-Weiß Ahrensfelde ihre „hübschen Männerbeine“ ganz besonders erfolgreich einsetzen.
Pokale für Magic Legs
Sollte das mal doch nicht gelingen, kann Maud Endert auf eigene Erfolge der Mädchen, die in drei Altersgruppen üben und auftreten, verweisen. So schafften es die PeeWees der „Magic Legs“, also die Mädchen im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, bereits nach nur drei Monaten bei den Landesmeisterschaften mit Platz zwei bis vier gleich drei Pokale zu erringen: „Die meisten Mädchen sind aus Ahrensfelde. Einige kommen aus den benachbarten Teilen von Berlin“, berichten die Trainerinnen Martina Zelke und Onega Netchiporenko, die ihre Erfahrug bei den „Seniors“, also der Gruppe der über 15-Jährigen einbringen. „Wir würden uns über weitere Tanzinteressierte freuen“,
laden sie ein.
Von Alba entdeckt
Maud Endert hatte sich seit Kindesbeinen dem Tanz verschrieben. „Erst übte ich fürs Ballett, dann wurde ich bei einem Casting der Profi-Basketballer von Alba Berlin entdeckt und erhielt dort eine sehr fundierte Ausbildung.“
Ab dem Alter von 14 Jahren wirkte sie also mit, dass Berlins lange Jungs so zielsicher den Korb bei nationalen und weltweiten Basketball-Turnieren trafen, dass sie dauerhaft an der Spitze stehen. „Eine Zeitlang tanzte ich für die Berliner Füchse, die als Handballer in der Bundesliga spielen.“
Während in den USA, dem Ursprungsland der leichtbekleideten weiblichen Pausenfüller, Cheerleader oft mit akrobatischen Darbietungen wie Pyramiden das Publikum verzücken, setzt Maud Endert lieber auf Cheerdance. Den Eltern in Ahrensfelde dürfte das sehr recht sein, denn die Verletzungsgefahr für die Mädchen ist natürlich viel geringer, wenn sie „nur“ das Tanzbein schwingen.
Das  machen sie durchaus meisterlich, wie die sensationellen Erfolge zeigen. „In etwa zwei Jahren könnten wir sogar soweit sein, dass wir bei den Europameisterschaften mitmachen können“, ist Maud Endert optimistisch.
Fußballer mit Fingerspitzengefühl
Dass Ahrensfelde plötzlich in den Genuss einer Cheerleader-Abteilung beim örtlichen Sportverein gekommen ist, verdankt es übrigens dem Immobilien- und Versicherungsfachmann Jürgen Spiering, der bei Grün-Weiß der Abteilung Fußball vorsteht: „Er hat uns bei mehreren Auftritten erlebt und gefragt, ob wir nicht bei seinem Verein eintreten wollen.“ Um das Angebot zu versüßen, verschuf Spiering der attraktiven Maud Endert gleich noch eine neue Heimat in der von ihm betreuten Wohnanlage in Lindenberg. Wenn die Ahrensfelder Cheerleader also wirklich wie geplant weiterhin auf der Erfolgsleiter nach oben klettern, dann ist das mit dem Fingerspitzengefühl des Fußball-Chefs zu verdanken!
Infos:
Tel. 01 77/4 64 80 28
www.gruen-weiss-ahrensfelde.d
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