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Mit nur etwa 600 Einwohner lebt es sich
im Blumberger Ortsteil Elisenau äußerst
idyllisch. Schließlich liegt die Ansiedlung
ganz für sich alleine, eingebettet in Wald
und Wiesen. Doch manchmal wünschen
sich die Bewohner mehr Leben in ihrer
Idylle.

„Wir hatten dafür in den 1990-er Jahren ein
Festkomitee unter Leitung von Dieter
Gellert, das sich leider nach zehn Jahren
auflöste. Mittlerweile fehlte der Platz zum
Feiern“, so Ortsvorsteher Jörg Dreger. Der
SPD-Politiker war Bürgermeister von
Blumberg und wohnt selbst in Elisenau.

Viele Erfolge  

Er hat für Blumberg viel erreicht, denke
man nur an die Erhaltung des Orts als
Schulstandort, die Modernisierung der
Schule und der Turnhalle oder das schicke
Sportgelände. Nach der Gebietsreform
wurde er zum Ortsvorsteher von Blumberg,
das Ortsteil von Ahrensfelde wurde. Und
ganz neu hat er jetzt einen weiteren Posten,
als Chef der frisch-gegründeten
Siedlergemeinschaft von Elisenau.
Während Siedler-Vereine in Ahrensfelde
und Lindenberg an die Wurzeln
ihrer Ortsteile und damit die Besiedlung in
den 1950-er Jahren anknüpfen, geht es in
Elisenau vorrangig um ein zentrales
„Dorfhaus“ als Treffpunkt für private und
öffentliche Feste. „Die Grundstücke
wurden bei uns ebenfalls oftmals geteilt,
um mehr Eigenheime zu ermöglichen. Nun
geht es nicht mehr so ohne weiteres, dass
man sein privates Gartenfest macht, ohne
den Nachbarn zu stören“, fasst Jörg Dreger
die Probleme zusammen. Also machte er
sich auf die Suche nach einem geeigneten
Platz. Den fand er im früheren Pomona-
Verwaltungsgebäude an der Börnicker
Straße. „Dahinter liegt eine
Wiese, die sich bestens für Feste nutzen
lässt“, nennt er einen weiteren Vorteil.
„Wie groß der Wunsch ist, dass mal alle
zusammenkommen, zeigte unser
Sommerfest 2012, bei dem wir 300
Besucher hatten.“  

Alle helfen mit

Mit der Gemeinde war man sich schnell
einig, schließlich ist Jörg Dreger
langjähriger Gemeindevertreter. Der neue
Siedlerverein von Elisenau hat mittlerweile
bereits 35 Mitglieder. Das zeugt von
großem Interesse, denn mit der reinen
Unterschrift ist es hier nicht getan. Gilt es
doch, das Haus für die neuen Zwecke
umzubauen.
Dafür sollen die Mitglieder kräftig mit
anfassen: „Wir haben jeden zweiten
Samstag Arbeitseinsatz“, beschreibt Jörg
Dreger. Die Gemeinde beteiligt sich mit
Zuschüssen für die Sachkosten: „Wir
haben 2013 die Summe von 15 000 Euro
erhalten und für 2014 weitere 17 000 Euro
beantragt. Wir hoffen, im Frühjahr 2014
fertig zu sein, dann wird das Haus zugleich
als Wahllokal für Elisenau fungieren.
Außerdem steht es für öffentliche
Veranstaltungen zur Verfügung, vielleicht
hält der Bürgermeister dann bei uns ab und
an eine Sprechstunde ab“, so Jörg Dreger.
Fest geplant sind Osterfeuer, Sommerfest
und Feuer zum Martinstag, die dann an
diesem zentralen Ort stattfinden sollen.

Verständlich, dass nun alle auf das
Sommerfest 2014 gespannt sind, das nun
wieder zur Tradition in Elisenau werden
soll.

Infos:

Tel. 0 33 38/76 00 92

Dorfhaus im Selbstbau-Verfahren

Stand November 2013

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