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Was wurde im Ortsteil
Ahrensfelde an wichtigen Aufgaben
erledigt?

Peter Hackbarth: Bis auf die „Straße am
Walde“ wurden im Block C alle Straßen
ausgebaut. Offen sind nur noch drei
Straßen im Block D sowie ein Teilstück
der Kirschenallee  und die Lessingstraße.
Wir konnten in Kofinanzierung aus
Anteilen der Gemeinde und Fördermitteln
das Sportlerheim sanieren. Es gehört nun
zu den schönsten in der Region. In diesem
Jahr wurde das Ortsteilzentrum
fertiggestellt, so dass uns jetzt neben
verschiedensten Räumlichkeiten wieder ein
Saal für Veranstaltungen zur Verfügung
steht. Das seit Jahren fast leer
stehende Geschäftshaus in der Dorfstraße
66/67 wurde  instand gesetzt und steht vor
der Wiedereröffnung. Zudem wird es einen
VollsortimentLebensmittelmarkt geben.

Was muss in der nächsten
Gemeindevertretung angegangen
werden?

Peter Hackbarth: DSL ist
leider  nicht überall in der
gewünschten Qualität verfügbar. Das
Problem kann aber nur über Bund und
Länder gelöst werden. Weiterhin
besteht das ungelöste Problem der
Ortsumgehung, über das seit 1994
diskutiert wird.
Zudem fehlen bei uns altengerechte
Wohnungen.

Was wünscht man sich vom
Bürgermeister?

Peter Hackbarth: Bei uns fehlt seit Jahren
ein Konzept oder Leitfaden zur
Entwicklung der gesamten Gemeinde. Das
betrifft beispielsweise die
Schulproblematik. Trotz
Versprechen ist weder ein
„Zusammenwachsen“ der Ortsteile zu
spüren noch sind Bestrebungen der
Verwaltung erkennbar, dies zu fördern.

 Erstmals können Jugendliche ab 16
Jahren wählen. Was wird das für
die Gemeindevertretung bedeuten?

Peter Hackbarth: Kinder und Jugend
haben bei uns seit jeher einen hohen
Stellenwert. Dass jetzt ab 16 Jahre gewählt
werden kann, ist gerade für diesen
Personenkreis eine
direkte Aufforderung sich in die
Kommunalpolitik einzubringen.

Stehen Sie für eine weitere Amtszeit
als Ortsvorsteher zur Verfügung?

Peter Hackbarth: Ich werde mich von der
FWG zur Wahl aufstellen lassen, die
Entscheidung haben dann die Wähler!

Perspektiven für Ahrensfelde

Stand November 2013

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Was wurde im Ortsteil
Eiche an wichtigen Aufgaben
erledigt?

Gunther Meusel: Eiche ist ein junger
Ortsteil, in dem viele Familien mit Kindern
die grüne Umgebung genießen. Deshalb ist
es wichtig, die entsprechenden Bedingungen
zu schaffen. Dazu gehörte der
Kita-Erweiterungsbau mit 147 Plätzen
sowie unser neuer Spielplatz mit Kleinfeld-
Sportplatz für die Jugendlichen.
Unser Jugendclub wird gut angenommen.
Nun soll das  Gemeindezentrum attraktiver
werden. Wir haben einen Radweg nach
Mehrow und auf der anderen Seite an der
Grenze zu Berlin  den überdachten Fahrrad-
Stellplatz, der insbesondere den Pendlern zu
Gute kommt. An der Mehrower Spitze
wurden die Straßen neu gemacht, nun wird
die Neugestaltung des Dorfangers
angegangen. Das gemeindeeigene
Wohnhaus an der Eichner Dorfstraße 25/26
wurde modernisiert. Unsere Feuerwehr
erhielt neue Löschfahrzeuge. Das
Weltkriegsdenkmal wurde restauriert und
um Stelen für die Toten des 2. Weltkriegs
ergänzt.

Der Bürgerverein konnte dieses Jahr den 20.
Geburtstag feiern. Er sorgt bei uns für ein
reges Dorfleben mit Veranstaltungen wie
Heimatfest, Adventsbasar, Fußballturnier
und Pflanzenmarkt.

Was muss in der nächsten
Gemeindevertretung angegangen
werden?

Gunther Meusel: Wichtig ist, dass Eiche
endlich eine Ortsumfahrung bekommt. Die
Schallschutzmaßnahmen in der Kita sind
wichtig, damit die Kinder ungestört spielen
können, ohne dass die Anwohner tangiert
werden. Unser Dorfanger muss zum
zentralen Platz für Feste und
Veranstaltungen werden.
Außerdem ist es wichtig, dass die Planungen
für Rad-, Wander- und Gehwege tatsächlich
umgesetzt werden.

Erstmals können Jugendliche ab 16
Jahren wählen. Was wird das für die
Gemeindevertretung bedeuten?

Gunther Meusel: Die Herabsetzung des
Wahlalters ist sehr wichtig, damit die
Jugendlichen noch mehr ins Gemeindeleben
einbezogen werden. Dass sie das möchten,
sieht man in den vielfältigen Aktivitäten,
beispielsweise im Jugendclub und in der
Jugendfeuerwehr.

Stehen Sie für eine weitere Amtszeit
als Ortsvorsteher zur Verfügung?

Gunther Meusel: Ich werde als Mitglied
vom Bürgerverein Eiche für den Ortsbeirat
und für die Gemeindevertretung als
Kandidat zur Verfügung stehen.

Was wurde im Ortsteil Blumberg
an wichtigen Aufgaben erledigt?

Jörg Dreger: Für Blumberg hat die
Entwicklung als Schulstandort eine
entscheidende Bedeutung. Deshalb waren
uns die Erweiterung der Schule durch
einen Anbau und die neue Turnhalle
wichtig. Sport spielt immer eine große
Rolle. Die neue Trainingsbeleuchtung
erweiterte die Möglichkeiten. Wichtig war
uns außerdem, das Gewerbegebiet
Blumberg-Rehhahn durch einen
Haltepunkt an den
Nahverkehr anzuschließen. Der Lenné-
Park ist ein Juwel und wird deshalb
kontinuierlich verschönert. Unter anderem
wurden eine Brücke und ein Durchlass
erneuert. Mit unseren Straßen geht es Zug
um Zug voran. Die Berliner Straße bekam
einen Gehweg, der Eichenweg in Elisenau
eine Straßenbeleuchtung. Im Wiesenring
in der Schlossparksiedlung wurden die
Straßen neu gemacht. Elisenau erhielt nun
endlich den lange ersehnten Dorftreff.

Was muss in der nächsten
Gemeindevertretung angegangen
werden?

Jörg Dreger: Die weitere Stärkung von
Blumberg als Schulstandort ist für die
Entwicklung sehr wichtig. Dazu
gehört, dass die private Oberschule mit
Gymnasium auf dem Schlossgelände
realisiert wird. Unsere Grundschule
braucht einen zusätzlichen
Erweiterungsbau.

Um die Kinder und Jugendlichen gefahrlos
zur Schule zu bringen, ist ein neues
Buskonzept nötig.

Wenn nun hier ein attraktives Schul- und
Bildungszentrum entsteht, muss natürlich
gleichzeitig die Schulstraße
saniert werden.

Als weiteres steht die Umgestaltung der
Festwiese im Lenné-Park an. In der
Kleinen Bahnhofstraße soll ein
Ortszentrum als Treff für Vereine mit
Bibliothek und Jugendclub sowie
Freizeitmöglichkeiten wie Billard
entstehen.

Erstmals können Jugendliche ab 16
Jahren wählen. Was wird das für
die Gemeindevertretung bedeuten?

Jörg Dreger: Ich hoffe, dass sich das
Interesse junger Menschen an der
Kommunalpolitik dadurch steigern lässt.
Viele der jetzigen Gemeindevertreter sind
seit der Wende dabei, potenzielle
Nachfolger sind aber momentan dünn
gesät. Gerade in der Kommune wird
entschieden, wie man im Ort lebt, was es
an Kultur, Sport und anderen
Möglichkeiten gibt. Dafür sind die
Gemeindevertreter zuständig. Da brauchen
wir Nachwuchs, der unsere Saat weiter
pflegt.

Stehen Sie für eine weitere Amtszeit
als Ortsvorsteher zur Verfügung?

Jörg Dreger: Ich werde 2014 wieder den
Handschuh in den Ring werfen, die
Entscheidung liegt bei den Wählern.


Was wurde im Ortsteil Lindenberg
an wichtigen Aufgaben erledigt?

Frank Meuschke: Lindenberg mit den
Ortsteilen Neu Lindenberg und Klarahöh
ist immer noch stark wachsend. Wir haben
mittlerweile bereits 3350 Einwohner. Viele
davon sind Familien mit Kindern, so dass
unsere Kita viel zu klein war. Deshalb
wurde ein Neubau in Angriff genommen,
wo es statt bisher 130 Plätze nun Raum für
180 Kinder gibt.

Wenn der Neubau bezogen ist, werden die
bisherigen Räume als Dorfzentrum und für
Vereine zur Verfügung stehen. Das
derzeitige zu kleine Dorfzentrum steht
dann als Wohn- oder Gewerberaum zur
Vermietung. Erfreulich ist, dass in
Lindenberg nun fast alle Straßen ausgebaut
sind. Lediglich der Karower Weg ist noch
offen, das soll in den nächsten zwei Jahren
erledigt werden. 2012 konnte der neue
Jugendclub in Neu Lindenberg eröffnet
werden, der sofort gut angenommen wurde.
Hier treffen sich Kinder ab der ersten
Klasse bis zum Alter von
etwa 16 Jahren. Einen wichtigen Anteil am
Wohlfühlen in der Gemeinde haben
natürlich Möglichkeiten für Sport und
Freizeit. Dabei geht es uns sehr um das
Zusammenwirken mit den Beteiligten. So
wurden in Kooperation von Gemeinde und
Vereinsmitgliedern eine neue Kegelbahn
geschaffen und der Belag der Sporthalle
erneuert.

Was muss in der nächsten
Gemeindevertretung angegangen
werden?

Frank Meuschke: Wir brauchen eine neue
größere Sporthalle. Dafür haben wir
ausreichend Platz auf dem Kita-Gelände an
der Ahrensfelder Straße. Sehr dringend
wäre der von uns schon lange gewünschte
Kreisverkehr an der Kreuzung
Ahrensfelder Straße – Birkholzer Straße, da
es hier immer wieder zu Unfällen kommt.

Ein wichtiger Punkt wird außerdem die
Sanierung des Dorfteichs sein. In diesem
Zusammenhang sollte zugleich das Umfeld
gestaltet werden, so dass unser Dorfanger
zu einem Ruhepunkt und grünem Herz von
Lindenberg wird.

Was gibt es für Wünsche an den
Bürgermeister?

Frank Meuschke: Die Zusammenarbeit ist
recht gut. Allerdings haben wir das
Problem, dass immer wieder Grünflächen
zugeparkt und damit beschädigt werden.
Hier wünschen wir uns, dass der
Bürgermeister sein Ordnungsamt auf dieses
Problem ansetzt.

Erstmals können Jugendliche ab 16
Jahren wählen. Was wird das für
die Gemeindevertretung bedeuten?

Frank Meuschke: Ich habe darüber mit
vielen Jugendlichen gesprochen, die finden
das alle toll. Sie haben in diesem Alter viel
Verständnis und Interesse für die Belange
ihrer direkten Umgebung, deshalb ist es
gut, dass sie nun aktiv eingebunden
werden.

Stehen Sie für eine weitere Amtszeit
als Ortsvorsteher zur Verfügung?

Frank Meuschke: Ich trete wieder als
Kandidat der CDU für die
Gemeindevertretung an und würde mich
freuen, wenn der Ortsbeirat mich wieder
zum Ortsvorsteher wählt.