Club im Aufschwung

Viel los im Jugendclub

Eine ganze Menge los ist im Ahrensfelder Jugendclub. Dafür sorgt nun seit April 2002 die neue Sozialarbeiterin.
Kathrin Babati lädt in den „Container“ täglich außer mittwochs und sonntags ein. Von 16.30 bis 20.30 Uhr wird eine ganze Menge geboten. „Die Kids haben sich ihren Jugendclub völlig selbst gestaltet. Da hat jeder mit angepackt. Grünflächengestaltung, Um- und Anbauten oder Malerarbeiten, alles wurde von den
Jugendlichen selbst durchgeführt“, berichtet die 26-Jährige. Der Jugendclub dient als Ort des Entspannens, weg sein von zu Hause, Freunde treffen und um über Erlebtes oder Probleme zu reden, gemeinsam Hausaufgaben machen oder einfach nur Spaß zu haben und gemeinsam an selbst organisierten Projekten zu arbeiten. Beeindruckend war die Einweihungsfeier im Frühjahr. Jeder hat sich einer Aufgabe selbstständig angenommen. Da wurde ein Büffet vorbereitet, ein Pavillon organisiert und aufgebaut, oder es wurden Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle und eine Couchgarnitur besorgt um das Dasein gemütlich zu gestalten.
Highlight war die spontane Einlage von Nicole Germann. Sie gilt unter den Jugendlichen als heimliche Mariah Carrey. Bezauberte sie doch mit ihrer Stimme alle Anwesenden mit einem Song der Pop-Diva. Nun will sich Kathrin Babati darum bemühen, die Jüngeren für den Jugendclub zu interessieren. „Unser Problem ist, dass sich die 13- bis 15-jährigen bisher nicht so recht trauen, in die Ulmenallee zu kommen. Die haben Angst, in einer bestehenden Gruppe schlecht Anschluss zu finden. Deshalb will ich die erste Zeit separat mit ihnen arbeiten, immer so ab 15 Uhr und sie nach und nach bei uns eingliedern. Denn jeder von uns freut sich über neue Gesichter. Da spielt es überhaupt keine Rolle, wie alt man ist“, so die Sozialarbeiterin. Im nächsten Jahr soll auf dem Gelände noch ein Volleyballplatz entstehen. Träger des Jugendclubs ist übrigens die AWO.
Infos unter Tel. 0172/3282752

Bei Kathrin Babati können die Jugendlichen ihre Sorgen loswerden.

Der Jugendclub hat sich zu einem Treffpunkt entwickelt.