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Ausgerechnet ein Verein in Karow
beweist, dass in Berlin-Buch viel mehr
als in Karow los ist. Die Initiative „Pro
Karow“ gibt als ein Herzstück ihrer
Arbeit einen Veranstaltungskalender
heraus, der ausgerechnet Karow ins
Hintertreffen bringt!    

„Darauf werden jeden Monat alle
gemeldeten Veranstaltungen von Karow-
Blankenburg über Berlin-Buch bis nach
Panketal-Bernau aufgelistet. Während in
Berlin-Buch fast jeden Tag etwas los ist,
weisen die anderen Spalten viele weiße
Stellen auf“, resümiert Silke Langmacker
als Vorstandsmitglied des Vereins.

Zwei Herzen

Ob sie sich darüber freut? In der
charmanten Steuer- und Finanzfachfrau
schlagen jedenfalls mindestens zwei
Herzen. Durch ihr Engagement bei „Pro
Karow“ geht ihr die Wohnheimat so
ziemlich „über alles“. Allerdings, beruflich
ist sie fest auf dem Campus in der
aufstrebenden Gesundheits-Region Berlin-
Buch verankert und engagiert sich dort für
die Weiterentwicklung. „Ganz wichtig ist,
dass sich das Erscheinungsbild und der
Wohlfühlcharakter ständig verbessern,
damit man sich mit dem Ort identifiziert.
Die vielen Pendler, die hierher zum
Arbeiten kommen, müssen Berlin-Buch
ebenfalls als liebenswert empfinden“,
beschreibt sie wichtige Ziele. Dazu trägt
der Veranstaltungskalender bei: „Man
sieht, dass ausgerechnet in Berlin-Buch
viel geboten wird!“

Eigener Autobahn-Anschluss

Zum guten Ruf trägt für Menschen, die hier
nicht wohnen, bei, dass man problemlos
herkommen kann. Deshalb hat sich Silke
Langmacker für eine eigene
Autobahnabfahrt für Berlin-Buch
engagiert. Als Ort hat sie sich dafür den
Rand des Campus-Areals ausgesucht. „Der
neue Senat hat diese Anregung in den
Koalitionsvertrag geschrieben. Mittlerweile
sind Vorgutachten in Auftrag gegeben
worden. Dabei sind die Fachleute zum
gleichen Ergebnis gekommen wie wir. Ich
gehe also davon aus, dass der Bau nur noch
eine Frage der Zeit ist!“

Kurzer Weg zur Arbeit

Als Steuer- und Finanzfachfrau weiß Silke
Langmacker, dass es weitere Faktoren gibt,
die Betrieben neben der
Verkehrsanbindung wichtig sind: „Dazu
gehören motivierte und zufriedene
Arbeitnehmer. Wer beispielsweise eine
Stunde oder länger braucht, um erst mal
zum Arbeitsplatz zu kommen, hat schon
die ersten Ermüdungserscheinungen, bis er
da ist. Eine Lösung wäre, möglichst
Bewerber aus der Umgebung zu
beschäftigen.“ Um das zu erleichtern,
schwebt Silke Langmacker schon wieder

eine neue Idee vor: „Berlin-Buch hat ja
durch das BBB-Management eine sehr
attraktive und ansprechende Internetseite.
Es wäre doch eine gute Sache, hier eine
regionale Job-Börse einzurichten, in der
Firmen dieses zusammengewachsenen
Siedlungsraumes Karow-Blankenburg,
Buch und Panketal-Bernau alle offenen
Stellen melden, so dass Bewohner von hier
den Arbeitsplatz um die Ecke finden. Das
würde eindeutig für mehr Lebensqualität
sorgen!“ Was man mit dem gewonnenen
Plus an Freizeit anstellen könnte, dafür  
gibt es die richtigen Tipps in dem
Veranstaltungskalender!    

Infos: Tel. 0 30/4 60 00 80
www.initiative-karow.de

Pro Karow macht Dampf für Buch!

Stand März 2013

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