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Berlin-Buch ein Gesicht geben, das hat
sich ein Beamten-Ehepaar
vorgenommen, das ganz bewusst den
dynamischen Stadtteil im Grünen für
sich ausgewählt hat, um sich als Familie
wohlzufühlen.

Damit andere ebenfalls die Reize der neuen
Heimat entdecken können, hat es eine
Internetseite für Berlin-Buch
zusammengestellt. Thomas Tippel und
seine Ehefrau Sylvia Tippel sind aus
Rüdersdorf nach Berlin-Buch „ins Grüne“
gezogen. Anlass war, dass der kleine Sohn
in urbaner Umgebung aufwachsen und
dennoch viel Berührung mit der Natur
haben sollte. Da schien Berlin-Buch
attraktiv. Als der Nachwuchs in die
„Grundschule Am Sandhaus“ kam, ließ
sich Thomas Tippel 2011 zum
Elternvertreter wählen. „Damals reifte die
Idee zu einer Internetseite, die ursprünglich
nur die Schule betreffen sollte. Daraus
entwickelte sich dann ein Auftritt für ganz
Berlin-Buch. Wir hatten festgestellt, das es
für hier nur spezialisierte Seiten, etwa für
den Campus, gab. Familien und Eltern
waren irgendwie vergessen worden“,
beschreibt Thomas Tippel den Ansatz.  
Mittlerweile ist „berlin-buch.npage.de“
eine wahre Fundgrube für alle Bewohner.
Dort gibt es Auskunft über Alltagsdinge
wie medizinische Versorgung oder
Wetterlage. Thomas Tippel arbeitet mit der
S-Bahn und den Verkehrsbetrieben
zusammen, um auf seiner privaten Seite
immer aktuell Störungen melden zu
können. „Diese Idee ist mir auf dem Weg
zur Bahn gekommen“, erzählt er.    

Was so alles fliegt

Ungewöhnlich ist der „Flugrouten Radar“,
mit dem man herausfinden kann, mit
welchen Luftbewegungen man aktuell
rechnen muss. „Einfach die Adresse
eingeben“, ist der Tipp von Thomas Tippel.
Ebenso hat man Zugriff auf
Wetterwarnungen, kann die UV-Belastung
einsehen und sich über Pollenflug
informieren, was gerade für Allergiker sehr
wichtig ist. Mit Thomas Tippel ist man in
ziemlich allen Fragen des täglichen Lebens
auf der richtigen Seite. „Vieles, was ich ins
Internet stelle, habe ich selbst getestet, etwa
Einkaufs- oder Freizeitmöglichkeiten“, gibt
er Einblick. Allerdings, Objektivität kann
man nicht erwarten, denn schon allein um
Streitigkeiten zu vermeiden, gibt es keine
kritischen Bewertungen.  

Mal ohne Kinder genießen

Allerdings wird das Spektrum immer
breiter. Erst hat Papi Tippel recherchiert,
was man mit Kindern so alles in der
Freizeit anstellen kann. Nun ist er darauf
gekommen, dass Eltern ab und an mal diese
Rolle beiseite legen wollen:
„Gerade bin ich dabei, die Seite um Tipps,
was man ohne Kinder bei uns machen
kann, zu erweitern“, überrascht er.

Morgens um vier auf den Beinen

Übrigens, wenn die meisten Bewohner von
Berlin-Buch sich wohlig in den Federn
wälzen, hat Thomas Tippel seine „Arbeit“
längst erledigt. Denn diese ist nur deshalb
„familienfreundlich“ und ohne Krach mit
der Ehefrau möglich, weil der Freizeit-
Internet-Redakteur begeisterter
Frühaufsteher ist: „Bei mir klingelt der
Wecker jeden Tag um vier Uhr morgens.
Dann setze ich mich mindestens eine
Stunde vor den Rechner und mache mich
dann auf den Weg ins Büro. Dort kann ich
bereits um 6.30 Uhr anfangen“, gibt er
Einblick.

Der Vorteil: Thomas Tippel kommt relativ
zeitig in seine Wahlheimat Berlin-Buch,
wo er neben der modernisierten HoWoGe-
Wohnung vor allem den Charme des sich
ständig verändernden Stadtteils und die
grüne Umgebung genießt. Näheres lässt
sich dann ganz aktuell auf seiner Seite „für
Familien und Eltern“ nachlesen.

Infos:

berlin-buch.npage.de

Verliebt in den Stadtteil im Grünen

Stand Februar 2014

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