Heiße Angelegenheiten

Flammendes Inferno

Plötzlich, hinter den Bahnschienen, beginnt eine Welt, die unwirklicher kaum sein könnte: Ruinen von Plattenbauten, russgeschwärzte Fensteröffnungen, Erdlöcher und Bodengruben, die wie Unterstände aussehen, das alles lässt an Krieg denken!
Dabei dient diese Kulisse ausschließlich friedlichen Zwecken. Hier treffen sich Feuerwehr-Leute aus der ganzen Region. Oder es robben Grenzschützer durch das Gelände. Oder man hört ein fröhliches „Wauwau“. Dann ist wohl die Hundestaffel der Polizei dabei, ihre vierbeinigen Helfer zu trainieren.
Meistens aber dienen die alten Bauten zur Übung für die Brandbekämpfung.
Unter der Obhut der Gesellschaft für Zivilschutz, kurz GZS, lernen hier professionelle Brandbekämpfer, Sicherheitsbeauftragte in Firmen oder Interessierte, wie sich ein Feuer ausbreiten kann und was man dagegen machen muss. Katastrophenschützer kommen nach Buch, um zu proben, wie man beispielsweise Verschüttete unter eingestürzten Gebäuden bergen kann. Die Arbeit des Bucher Vereins gilt als mustergültig. Denn außer der Möglichkeit, hier an Schulungen teilzunehmen, bietet die Organisation unter Vorsitz von Uwe Klingebiel Firmen an, bei ihnen im Haus Übungen zu veranstalten. „Am besten ist es, wenn man am möglichen Ort des Geschehens übt, wie man sich verhalten muss.“.

Gesellschaft für Zivilschutz in Berlin e.V.
Uwe Klingebiel
Wiltbergstraße 29G, 13125 Berlin-Buch
Tel. 0175/7107921, Fax 030/94397997

Bei Veranstaltungen und Firmen ist der Zivilschutz gefragt.

„Auf diesem Gelände wird praktisch geübt”, erläutert Uwe Klingebiel.