Dies ist ein Archiv-Eintrag aus dem Jahre 2017!

Singende Cowboys aus Schönow – der Stier im Mann!

Musiker, Band „Burning Train“
Thomas Bartsch
Telefon:01 75/1 60 42 44
Website:burningtrain.de

Crazy Life auf der „Lok“!

Stand: November 2017

Der Elvis von Bernau hat keine Lust mehr auf Tolle und Rock. Stattdessen sorgt er nun mit einer „rauchenden Lok“ für heiße Stimmung!

Besonders Spaß macht „Tom Barrel“, wenn er seine Fans auf die Beine bringt: Der Schönower gilt als der Muntermacher für „Line-Dance-Fans“. Die haben auf seinen Konzerten übrigens viel Zeit, die Beine zu schwingen. „Unsere Auftritte können gerne zweieinhalb Stunden betragen“, verblüfft er. Dabei lässt er sich durch nichts beirren: „Mir ist mal die Kniescheibe auf der Bühne herausgesprungen. Ich bin zu Boden gegangen, habe sie instinktiv wieder reingedrückt und auf einem Barhocker das Konzert zu Ende gebracht. Anschließend musste ich das Malheur im Krankenhaus operieren lassen!“

Stier im Mann!
Woher nimmt der Schönower, der mit seinem „bürgerlichen Namen“ Thomas Bartsch heißt, die Energie für derartige Strapazen? „Von Berufs wegen bin ich Beamter bei der Deutschen Rentenversicherung“, gibt er Einblick. Nach Erfolgen mit der Gruppe „Copperhead“ zeigt er mit der neuen Band „Burning Train“ noch mehr Feuer: „Statt der alten Gassenhauer setzen wir vermehrt auf ‚New Country‘. Zudem mache ich zunehmend eigene Songs“, verspricht er der Fangemeinde. Dabei geht es in den Texten gerne deftig zu. Das beweist er mit seinem neuen Titel „Crazy Life“, wo es im Zusammenspiel mit der attraktiven Sängerin Melanie Knebel textlich durchaus zu Sache geht. Das ist ganz im Sinne texanischer Machos. Dort darf Mann noch Mann sein und Frauen schätzen den „Stier im Stiefel“! Bei diesen singenden Cowboys aus Schönow lohnt es sich also, in die englischsprachigen Texte genau reinzuhören!

In der Schule entdeckt
Ob das die Besucher bei dem „offiziellen Premieren­konzert“ in Schönow gemacht haben?
Jedenfalls war der Anklang „zuhause“ immens. Nun soll als Nächstes dem „Berliner Publikum“ Dampf mit der rauchenden Lokomotive als Erkennungszeichen der Band gemacht werden. Obwohl in der Gruppe Freizeitmusiker zusammen sind, die sich auf zwei Auftritte pro Monat beschränken möchten, kommt bei „Burning Train“ geballte Professionalität zum Einsatz. So kann Thomas Bartsch auf eine solide Gesangsausbildung zurück­blicken. „Meine Musiklehrerin in der Grundschule in Weißensee war von meiner Stimme sehr überzeugt. Sie reichte mich weiter an die Musik­schule, wo ich eine fundierte klassische Gesangsausbildung bekam. Doch dann kam die Pubertät. Als ich vor Publikum von einem ‚Blauen Wasserhuhn’ singen sollte, war mir das so peinlich, dass ich von einem Tag auf den anderen aufhörte.“

Mit Elvis zur „Rente“
Mit der Wende packte ihn erneut das Musiker-Fieber: „Ich stand damals auf Rock ’n’ Roll, insbesondere auf die Lieder von Elvis Presley. Noch heute sagen mir viele, dass ich ihm mit meiner Stimme weitaus mehr ähnle als viele Elvis-Imitatoren.“
Doch dann kam Töchterchen Sarah Bartsch vor mittlerweile 27 Jahren auf die Welt. „Mir wurde klar, dass es nun ein festes Einkommen geben muss. Also nahm ich die Gelegenheit wahr, Beamter bei der Rentenversicherung zu werden. Die kleine Sarah war übrigens der Grund, dass wir 2001 nach Schönow zogen. Ihre Kindergärtnerin hatte uns auf die reizvolle Gemeinde aufmerksam gemacht.“
Doch das Hobby Musik ließ ihn selbst als verantwortungsvollen Papa nicht los: „Ich beherrsche heute neben dem Gesang so ziemlich alle Saiteninstrumente, darunter die Pedal Steel Gitarre, die Ukulele oder das Banjo.“

Erfahrung bei Bonnie Tyler
Mit Melanie Knebel hat die Band eine ebenso attraktive wie professionelle Sängerin. Sie ist im „Kammerchor Friedrichstadt“, im „Art of Contrast Studienchor“ und in diversen Bands zu erleben.
„Hacki“ Hartmut Wenk ist bei „Burning Train“ als Lead Gitarrist tätig. Er hat vorher mit Pop-Größen wie Bryan Adams und Bonnie Tyler zusammengewirkt.
„Weitere Mitglieder sind Jörg Müller aus Steinhöfel, der im Hauptberuf Bauunternehmer ist, Jörg Hahnfeld, der früher in einem Tonstudio amerikanische Serien synchronisierte, und unser neuer Drummer Udo Glanz, der beruflich bei der BSR tätig ist“, beschreibt Tom Barrel die Mitglieder.

Premiere in Schönow
Wer es nicht ins Premierenkonzert geschafft hat, kann sich trösten. Die ungewöhn­liche Gruppe arbeitetet emsig an einer professionellen CD „nur mit eigenen Songs“. Bis dahin gibt es eine ganze Menge Konzerte. Wo genau der „Brennende Zug“ dampft, das verrät die gepflegte Internetseite.