Kulturstadt Bernau

Bernau als Kulturstadt mit internationalem Ruf? Und das, vor den Toren Berlins, mit seinen Museen und Theatern? Das kann doch nicht ernst gemeint sein!
Ist es aber doch, und Diskussion ist überflüssig. Denn ausgerechnet im mittelalterlichen Kern, neben dem Pulverturm, entsteht ein Museum der Moderne, wie es keine andere Stadt hat. Es öffnet im Frühjahr 2005 und wird Bernau zum Begriff für Kunstfreunde in aller Welt machen. Eine Übertreibung?
Keineswegs. Denn es handelt sich um das privat finanzierte Wolf Kahlen Museum. Werke des weltweit anerkannten Künstlers und „Erfinders“ der Videokunst sind in renommierten Museen der ganzen Welt, etwa im MoMA in New York oder in der Neuen Galerie in Berlin, zu sehen. Und nun wird es die Vielfalt von Wolf Kahlen in Bernau geben. Dabei knüpft Wolf Kahlen gerne an die Tradition der Stadt an. So konnte hier gerade die öffentlich geförderte Galerie Bernau ihren 15. Geburtstag feiern. Und mit der FRAKIMA-Werkstatt ist eine Einrichtung zur Förderung der Amateur-Künstler in jedem Alter fester Bestandteil der Stadt geworden.
Wo Kunst und Kultur zuhause sind, fühlt man sich wohl. Und Familien, die sich wohl fühlen, sorgen für Nachwuchs. Sagt die Statistik. Beweisen die Bernauer. Der Baby-Boom hat dennoch viele überrascht. Aber keine Sorge, in Bernau wird die künstlerische Ader sogar in der Kita gefördert. Etwa im Kinderfreizeithaus, das als Musterprojekt von sich reden macht.
Dies und eine Menge mehr gilt es in dieser „5. Bürger- und Besucher-Information Bernau“ zu entdecken. Außerdem erfahren Sie viel über interessante Betriebe. In übersichtlichen Tabellen erhalten Sie Informationen zum täglichen Gebrauch. In den Plänen finden Sie die dazugehörigen Adressen. Das Neueste bieten die Seiten der Stadtverwaltung unter www.bernau-bei-berlin.de.
Bis zur nächsten Ausgabe im Herbst 2005 wünschen wir viel Spaß beim Lesen und Surfen.
Ihre Augusta Presse

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