Stand: August 2008
 
Geld ausgeben und dennoch sparen:
Vorbildliche Haushalts-Politik!
Von diesen Zahlen kann eine Gemeinde nur träumen: Bevölkerungszuwachs, Verdoppelung der Einnahmen aus Einkommens- und Gewerbesteuer und eine mit 192 Euro landesweit niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung zeichnen Blankenfelde-Mahlow im Jahr 2008 aus.

„In Brandenburg liegt die Pro-Kopf-Verschuldung dagegen bei 691 Euro“, so Blankenfelde-Mahlows Bürgermeister Ortwin Baier. „Wir haben in den fünf Jahren seit meinem Dienstantritt keine neuen Kredite mehr aufgenommen und bauen statt dessen die alten Schulden kontinuierlich ab.“ Dennoch gibt es in der Gemeinde keinen Stillstand, im Gegenteil!

Millionen für den Fortschritt
 „Wir haben in dieser Zeit 9,2 Millionen in die Bildung investiert, 4,5 Millionen für die Freiwilligen Feuerwehren ausgegeben, 3,4 Millionen in die Sportanlagen gesteckt und 6,5 Millionen für die laufende Seniorenbetreuung, Jugendförderung und Vereinsarbeit ausgegeben. Wir konnten für unsere Baumaßnahmen 6,3 Millionen Euro an Fördermittel gewinnen“, berichtet Bürgermeister Ortwin Baier.

Fluglärm im Fokus
Wenn nur der Flughafen nicht wäre! „Hier kämpfen wir entschieden an mehreren Stellen, um für die Bürger das Beste herauszuholen. Ganz wichtig ist, dass das vom Bundesverwaltungsgericht verhängte Nachtflugverbot nicht aufgeweicht wird. Die Gemeinde beabsichtigt nun eine Studie in Auftrag zu geben, die die Auswirkungen des Fluglärms in der Schule und in der Wohnumgebung untersucht. Damit betreten wir Neuland, denn es wurde zwar immer wieder beides einzeln untersucht, aber niemals in diesem Zusammenhang. Mit dem Ergebnis der Studie werden wir eine wissenschaftlich gefestigte Grundlage für unsere Gespräche mit den Gesellschaftern des BBI haben“, so Bürgermeister Ortwin Baier.

Schallschutz im Test
Da die Gemeinde entsprechend des Gerichtsurteils für ihre sensiblen Einrichtungen Anspruch auf Schallschutz hat, sollen nun Praxis-Tests klären, ob und wie man überhaupt den vom Gericht beschriebenen Effekt erzielen kann: „Wir werden noch in 2008 jeweils einen Raum in der Astrid-Lindgren- und der Wilhelm-Busch-Grundschule mit Schallschutzmaßnahmen und einem Belüftungssystem ausstatten. Dieses Modellprojekt wurde mit der FBS GmbH in einer Kooperationsvereinbarung ausgehandelt. Damit haben wir ein Jahr Zeit mit den Betroffenen und unabhängigen Experten die Effektivität  der Lärmschutzmaßnahmen an zwei verschiedenen Standorten zu testen und die Lärmwerte unterschiedlichster Flugereignisse auszuwerten. Die Erkenntnisse aus diesem Modellprojekt werden dann bei allen Verhandlungen zu den weiteren notwendigen Schallschutzmaßnahmen in unseren Kindereinrichtungen ab 2009 mit einfließen“, erklärt der Bürgermeister.
Dessen ungeachtet soll weiter für die Möglichkeit einer Umsiedlung besonders betroffener Kindereinrichtungen gekämpft werden, „doch das kostet Zeit“.

Drehkreuz für Behördendinge
Währenddessen geht es in Blankenfelde-Mahlow an vielen Stellen voran. Da das neue Rathaus noch ein wenig braucht, soll nun aus dem bisherigen Ratssaal, der zurzeit als Archiv genutzt  wird, ein Bürgerbüro werden, in dem die meisten „Behördendinge“ wie Passwesen, An- und Abmeldungen und andere Formsachen an einem Ort bearbeitet werden können.
Der Rundgang durch den Ort zeigt, wie aktiv die Gemeinde ist. So griff das Rathaus unbürokratisch Bürgerbeschwerden über den unwegsamen Gehweg entlang dem Berliner Damm auf, der die Ortsteile Mahlow und Blankenfelde verbindet: „Die Straße ist eine Landesstraße, da hätten wir ewig warten müssen, bis was passiert. Nun einigten wir uns mit dem Land, dass wir auf eigene Kosten den Gehweg bauen und das Geld dann wieder zurück bekommen, wenn das Land die Straße erneuert“, beschreibt Ortwin Baier das bürgerfreundliche Handeln.
An einigen Stellen gibt es immer noch eine Sanddecke, „denn hier kommt es im Zuge des Straßenbaus zu Eingriffen in den Gehweg. Es wäre
ja eine sinnlose Steuergeldverschwendung, diese Stellen nun liebevoll zu pflastern, damit sie später wieder aufgerissen werden“, begründet Ortwin Baier.

Bagger auf dem Fußballfeld
In Mahlow sind nun Bagger aktiv, wo früher Fußball gespielt wurde. Hier entsteht ein Sportzentrum, das den Leichtathleten, den
Tennisfreunden und dem Landesstützpunkt für Radsport ein neues Zuhause sein wird. Schon zeigt sich das Holzgerüst des neuen Vereinsheims mit einer markanten Kugelform.
In Dahlewitz hat die Oberschule nun die gewünschte neue Außensportanlage bekommen. Nicht weit davon entfernt ist der Jugendclub, in den Leiter Jens Fischer täglich außer sonntags einlädt. Die Gemeinde hat, auch das ist beispielhaft, ein Jugendkonzept entworfen, an dem sich die Betreiber der Einrichtungen nun ausrichten müssen.

Naturparadies in der Kita
Die Kita Blausternchen hat unter Mitwirkung der Kinder den bisherigen Sandhof in eine zauberhafte Märchenlandschaft verwandelt bekommen. Die Feuerwehren haben gleich drei neue Fahrzeuge erhalten, um für alle Fälle bestens gerüstet zu sein.
Möglich sind die vielfältigen Investitionen, weil sich die Großgemeinde einer großen Anziehungkraft erfreut. Gerade soeben hat das Gewerbegebiet Groß Kienitz Verstärkung erhalten und im Gewerbegebiet Dahlewitz sind Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe angekündigt. Dazu kommt, dass immer mehr Menschen in die grüne Gemeinde vor den Toren Berlins ziehen wollen. „Wir sind mit einem Wachstum von 1,5 Prozent neben Großbeeren der dynamischste Ort. Jährlich kommen 300 bis 350 neue Bürger dazu“, liest Ortwin Baier aus seiner Statistik.
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