Stand Juli 2009
Start frei fürs Wohlfühlen
In Brieselang weiß man, was es bedeutet, ein beliebter Zuzugsort vor den Toren Berlins zu sein. So ist der Bürgermeister mit viel Elan zusammen mit den Gemeindevertretern dabei, den Ort Zug um Zug noch schöner zu machen.
Lange Zeit ein Problem war der Sportplatz. Und das, obwohl Bürgermeister Wilhelm Garn der festen Überzeugung ist, dass Sport das beste Mittel für ein optimales Aufwachsen ist: „Schließlich geht es dabei um Teamgeist, um Erfolge und Niederlagen. Man lernt mit Dingen umzugehen, die für das Miteinander sehr wichtig sind und im Beruf entscheidend für eine Karriere sein können“, so Wilhelm Garn.
Fußball und Leichtathletik
So fiel die Zustimmung zur grundhaften Sanierung des betagten Fichte-Sportplatzes trotz der dafür nötigen Aufwendungen von 850 000 Euro nicht so schwer. Dadurch bekam das kleine Brieselang ein modernes Freiluft-Sportzentrum, das manche Spieler aus anderen Orten im Havelland mittlerweile vor Neid fast schon „erblassen“ lässt. Denn nun kann man auf dem Kunstrasenfeld rund ums Jahr unter optimalen Bedingungen Fußball spielen. Um das Feld läuft eine ebenfalls wettkampftaugliche Leichtathletik-Bahn.
Anlagen für Weitsprung und Kugelstoß runden die neue Arena wohltuend ab. „Ich denke, dass dadurch Leichtathletik bei uns einen erheblichen Aufwind bekommen wird“, freut sich Bürgermeister Wilhelm Garn.
Der mitgliederstarke Fußballverein weiß die neuen Möglichkeiten zu schätzen und will nun weitere Sportarten anbieten.
Schöne Straßen
Sport bietet Spaß und Spannung, doch der Weg dahin sollte nicht gerade mit Schlaglöchern übersät sein. Deshalb ist die Gemeinde kontinuierlich dabei, das marode Straßennetz zu erneuern. Wie schmuck das aussehen kann, sieht man besonders schön von oben. So zeigt der Blick von der Brücke über den Havelkanal ein modernes Brieselang, von dem die Bewohner an manch anderen Stellen erst träumen können. Die Brücke hat übrigens mittlerweile ihren Namen abbekommen. „Weil hier ein beliebter Treffpunkt von Liebespärchen ist, nennen sie viele nun einfach die Liebesbrücke“, schmunzelt Bürgermeister Wilhelm Garn. Und fast wie hinbestellt treffen wir beim Fototermin tatsächlich ein turtelndes Pärchen...
Neue Kita
Da ist klar, dass gute Bedingungen für den Nachwuchs immer noch ein wichtiges Thema sind. Gerade entsteht an der Bahnstraße eine neue Kita, die gleich zwei bisherige Einrichtungen aufnehmen wird. „Die Kita Bummi war in einer sanierungsbedürftigen Villa untergebracht, die wir Ende 2009 an den Eigentümer zurück geben werden. Die Kita Sonnenschein war mit nur 25 Kindern kaum wirtschaftlich zu betreiben. Das Gebäude hätte ebenfalls modernisiert werden müssen. Da ist es für die Gemeinde wirtschaftlicher, gleich eine ganz neue Kita zu bauen“, schildert der Bürgermeister die Hintergründe der 1,5 Millionen Euro Investition. Sie wird Raum für insgesamt 120 Kinder bieten. „Ein Drittel der Plätze wird für die unter Dreijährigen reserviert sein“, so Wilhelm Garn.
Die Hortkinder der Robinson-Grundschule sollen den frischen Wind des Fortschritts in der Gemeinde ebenfalls bald zu spüren bekommen. Ihr wegen Naphthalin-Geruchsbelästigung eingemottetesGebäude soll zum neuen Schuljahr mit frischem Duft in eine Mottenkugeln freie Ära starten, dank Konjunkturpaket der Bundesregierung.
Bürgerbus & Seniorenzentrum
Mit Stolz verweist die Gemeinde auf den Erfolg des Experiments mit dem Bürgerbus, den gerade Senioren gerne nutzen.  „Wir haben eine Durchschnittsauslastung von 50 Prozent. Das ist für den öffentlichen Nahverkehr ein hervorragendes Ergebnis!“
Für das immer wieder geforderte Seniorenzentrum gibt es nun konkrete Pläne. „Es soll innerhalb von drei Jahren am Forstweg entstehen und alle modernen Formen des Senioren-Wohnens anbieten. Man kann dann entscheiden, ob man betreutes Wohnen, eine Seniorenwohngemeinschaft oder  stationäre Unterbringung in hellen Räumen vorzieht. Des weiteren beinhaltet das Konzept die Einrichtung eines Hospiz.“
Hoch zu Ross
Bei dem Rundgang durch die Gemeinde stutzt selbst der Bürgermeister: Plötzlich tauchen am Bahnhof zwei Polizisten per Pferd auf. „Nanu, was machen die denn hier bei uns? Ich dachte, es gäbe gar keine berittene Polizei mehr?“ Die persönliche Nachfrage bringt Licht ins Dunkel: Die beiden Ordnungshüter erweisen sich als Mitarbeiter der Bundespolizei und haben die Aufgabe, in Brieselang die Bahntrasse zu  „bewachen“. Dazu sind sie eigens von Spandau aus mit dem Anhänger gekommen, um in Brieselang hoch zu Ross ein Auge auf Schienen und Graffiti-Schmierer zu haben: „Ob die dann so schnell vom Pferd kommen, um erfolgreich reagieren zu können?“ Jedenfalls unterstreichen sie perfekt das Bild von Brieselang als freundlicher Havelland-Gemeinde.
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