"WÜNSCHE UND GEDANKEN" - Adventskonzert mit GÜNTER RÜDIGER und REGINA KNOBEL im THEATER PHÖNIX BRIESELANG
Zusatzkonzert wegen der großen Nachfrage am SONNTAG, 13.12.09, 16.00 UHR (3. Advent)
GÜNTER RÜDIGER singt Melodien aus Oper, Operette, Musical, Schlager und Chanson. Dazu gibt es literarische Texte von Heinz Schenk, Kurt Tucholsky, Klaus Lewandowski, James Krüss u.a. Und da es ja bekanntlich "Fröhliche Weihnachten" heißt, geht es an diesem Nachmittag nicht nur besinnlich, sondern auch heiter zu! Am Klavier wird Günter Rüdiger begleitet von REGINA KNOBEL, dem Brieselanger Publikum bekannt aus seinen Programmen "Das Nachtgespenst" und "Solang noch untern Linden". Als kulinarische Beigabe verwöhnt sie das Café-Team des THEATER PHÖNIX mit Bratäpfeln, Glühwein und Weihnachtsduft...

"SO WIE MEINER KANN´S KEINER" - Familienposse von Claus Biesle
Inzenierung: GÜNTER RÜDIGER
Zusatzvorstellung wegen der großen Nachfage am DONNERSTAG, 17.1209, 20.00 UHR (letzte Vorstellung in diesem Jahr!)
Besetzung u. Ensemble-Foto s. Anlage
Nur noch wenige Restkarten!

THEATER PHÖNIX, Forstweg 1, 14656 BRIESELANG
Eintritt: 10.-€, Kinder 6.-€
Karten unter Tel. 033232/23030, tickets@theater-phoenix.de, "Bücherwurm Brieselang" oder Restkarten an der Abendkasse

Bericht Stand Juli 2009
Star-Regisseur für Theater Phönix
Plötzlich ist Brieselang in aller Munde. Stars geben sich neuerdings die Klinke in die Hand, um die Atmosphäre in einem der kleinsten Theater Deutschlands zu genießen.
Das Kammertheater Phönix trat wie die sprichwörtliche Phönix aus der Asche im Frühjahr 2009 die Nachfolge der Felizia-Bühne von Erika Junke an. Die begeisterte Laientheater-Macherin hatte 2008 einen bekannten Berliner Multi-Künstler für Auftritte in Brieselang begeistern können: Es handelt sich um Günter Rüdiger. Der wurde nun vom im Gründung befindlichen Theaterverein, der größtenteils aus den bisherigen Felizia-Aktivisten besteht, als künstlerischer Leiter gewonnen. Günter Rüdiger steckte mit seiner Begeisterung für Brieselang viele Stars, die er kennt, an. So kamen Promis wie der gefeierte Dramatiker Rolf Hochhuth oder Marguerite Kollo, die Enkelin des Berliner Operetten-Fürsten Walter Kollo und Tochter von Willi Kollo.
Mit Kindersitz im Theater
Günter Rüdiger machte erste Ausflüge auf die Bretter, die die Welt bedeuten, als er noch ein Schuljunge war. Er trat als junger Liedermacher im legendären West-Berliner Club „Go In“ auf, hatte ein eigenes Programm zusammengestellt und war vom klassischen Theater ebenso begeistert wie von „Didi“ Hallervorden, der im Fernsehen mit der frechen Kult-Show „Non Stop Nonsens“ Millionen begeisterte. Hallervorden hatte in West-Berlin sein eigenes Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“, in das es Rüdiger ebenfalls zog. „Weil ich nicht alleine hingehen wollte, nahm ich meine kleine Schwester mit. Die war damals erst elf und hatte Probleme, nach vorne zu sehen. Um ihr einen höheren Sitzplatz zu ermöglichen, nahm ich einen Auto-Kindersitz mit in die Vorstellung.“ In der Pause war das so auffällig, dass die Hallervorden-Crew auf den Schüler aufmerksam wurde. Die Folge war die „Entdeckung“.
Europaweit erfolgreich
Günter Rüdiger avancierte als Multi-Künstler. Er ist Schauspieler, Sänger, Regisseur und Komponist in einem. Den ersten großen Auftritt hatte er im Chor von Nana Mouskouri bei ihrem Auftritt vor 22 000 Zuschauern in der Berliner Waldbühne.
Er spielte an fast allen Bühnen der Hauptstadt, so am Maxim-Gorki-Theater, beim Berliner Ensemble, im Friedrichstadt-Palast, in der Neuköllner Oper oder im Kabarett Klimperkasten. Er ist Mitbegründer der mobilen Kindertheater „Fliegenpilz“ und „Phantasia“. Er schrieb die Musik für das allererste Janosch-Musical „Oh wie schön ist Panama“, das eine Viertel Million Menschen live sahen und von dem 18 000 CDs verkauft wurden. „Es war das erfolgreichste Familien-Musical des Jahres 1998“, erinnert sich Rüdiger zurück.
Liebe zu Kollo-Melodien
Seine Berliner Wurzeln vergaß er nie. Das zeigen beispielsweise die „Kollo-Abende“, mit denen er vielfach auftrat. Die Kollo-Erben waren begeistert. Als Schauspieler war er europaweit in einer Hauptrolle mit dem Musical „Das Phantom der Oper“ auf Tournee.
Nun hat er sich in Brieselang den „Traum vom eigenen Theater“ wahrgemacht. „Wir werden Produktionen mit dem bewährten Brieselanger Ensemble um Joachim Kelsch, Petra Drews, Simone Gablunsky, Tobias Gablunsky, Birgit Beckmann, Astrid Matzies und Karola Wolf bringen. Dazu laden wir wie bisher Künstler zu Gastspielen bei uns ein. Perspektivisch wollen wir außerdem Kinder fürs Theater begeistern“, umreißt Vize-Vereins-Chef Tobias Gablunsky die Pläne. Höhepunkte im Programm bis Jahresende 2009 werden Auftritte von Beppo Pohlmann von der Kreuzberger Kultband „Gebrüder Blattschuss“ und des Kaberettisten Tilman Lucke sein.
Ein ganz besonders Highlight bietet das Ensemble aber selbst: Es wird als  Welt-Uraufführung das Stück „Maskerade“ der bekannten Berliner Krimi-Autorin Barbara Apfel präsentieren.
Infos:  
Tel. 03 32 32/2 30 30
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