Stand Juli 2011
Einbrecher im Teich?
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Die Brieselanger Feuerwehrleute sind schnell an Ort und Stelle, wenn „Not am Mann“ ist.
Mit ihrem modernen Drehleiter-Fahrzeug können sie sogar in luftiger Höhe helfen.
„Damit können wir noch in Höhen von 30 Metern tätig sein“, berichtet Lothar Ruff als Gemeindebrandmeister und stellvertretender Kreisbrandmeister.
Das Engagement für die Mitbürger hat in Brieselang eine Tradition, die in die Gründungsphase zurückreicht,
denn die Freiwillige Feuerwehr gibt es bereits seit 1923.
Stützpunktfeuerwehr mit Sonderaufgaben
Damals ging es hauptsächlich um Brände. Heute spielt die Unfallrettung die wichtigste Rolle. „Als Stützpunktfeuerwehr müssen wir rund um die Uhr einsatzbereit sein. Zu unseren Aufgaben gehört der Abschnitt der Autobahn A10 zwischen den Anschlussstellen Falkensee und Potsdam-Nord in der einen Richtung und in der anderen zwischen Spandau bis über das Dreieck Havelland hinaus“, so Ortswehrführer Marco Robitzsch.  
Vielfältige Einsätze
Zu den schönsten Aufgaben gehört das Absichern von Osterfeuern oder von Laternenumzügen der Brieselanger Kitakinder. Konzentrierter Einsatz ist gefragt,  wenn Menschen zu Schaden gekommen sind wie bei dem tragischen Unfall auf den Eisenbahnschienen am Stellwerk Brieselang oder auf der Autobahn, den Landstraßen oder in der  Ortslage selbst. Kuriose Einsätze gibt es allerdings auch, so wie im letzten Winter, als ein Einwohner einen Einbrecher vermutete, weil der aber nicht gefunden werden konnte, sogar der Teich auf dem Grundstück abgesucht werden musste. 2010 waren die 46 Aktiven, darunter zwei Frauen, bei über 130 Einsätzen gefragt. Unterstützt werden die Floriansjünger von der fleißigen Frauengruppe. Sie springt ein, damit alles im Hintergrund glatt abläuft und hat die Hosen an, wenn es um die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen wie dem jährlichen Tag der Offenen Tür am 1. Mai geht.
Infos Tel. 03 32 32/3 38 26  
www.feuerwehr-brieselang.de 
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