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Stars fühlen sich in Brieselang wohl, das
ist den Lesern unserer „Bürger- und
Besucher- Information“ durch unsere
Berichte bestens bekannt. Doch wie sieht
es mit dem Nachwuchs aus?  Das war die
große Frage beim diesjährigen
mittlerweile 13. Sommerfest der
Gemeinde.

Marion von Bresinski, die in der Gemeinde
für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und
Simone Dekarz, Leiterin der Kita
„Bredower Landmäuse“, hatten die Idee,
dies im Rahmen einer Casting-Show
„Brieselang sucht den Superstar“
herauszufinden. Die vierköpfige Jury aus
Erwachsenen und Jugendlichen hatte dann
die schwere Aufgabe, aus einem halben
Dutzend Auftritten herauszufinden, wer am
Überzeugendsten war.  
Breite Spanne
Die Spanne war, sehr zur Freude von
Bürgermeister Wilhelm Garn, denkbar
breit: Bauchtanz, Gesangsduett und Solo-
Vortrag und ganz am Schluss eine Gruppe
von drei netten Mädchen aus der Robinson-
Grundschule, die sofort das Publikum für
sich einnehmen konnten.
Nelly Pasternak, Marie Arndt und
Kimberly Krüger hatten sich zu „Von
Allein“ von Culcha Candela und zu „Ma
Chérie“ von DJ Antoine eine eigene
Choreografie ausgedacht, die sie als
„Streetdance Aufführung“ auf die Bühne
brachten.  
Mamas Idee
Die Idee, mitzumachen, war Martina
Pasternak gekommen. Die Sparkassen-
Mitarbeiterin hatte den Aufruf der
Gemeinde im Amtsblatt gesehen und
gleich gedacht, dass dies ihre Tochter
begeistern könnte. Nelly Pasternak konnte
dann zwei ihrer Kameradinnen aus der
dritten Klasse der Robinson-Grundschule
vom Mitmachen überzeugen.
Hort als Proberaum
Geübt wurde im Schulhort, wo man für die
tanzfreudigen Mädchen einen extra Raum
bereitstellte. „Wir haben versucht, sooft es
ging, zu üben, nach Möglichkeit jeden
Tag“, blicken Brieselangs „Superstars“
zurück. Erzieher Jan Mummert war von der
Idee ebenfalls spontan begeistert und hat
die Technik für die Musikuntermalung
organisiert. „Wir haben allein geübt und  
dabei immer aufgepasst, dass keiner
reinkommt,
besonders nicht die Jungs“, freuen sich
Nelly Pasternak, Marie Arndt und
Kimberly Krüger noch immer, wenn sie an
diese aufregende Zeit zurück denken.
Die Nacht vor dem entscheidenden Auftritt
war dann eine ziemliche Zerreißprobe:
„Wir konnten erst sehr spät einschlafen,
weil wir ganz dolle aufgeregt waren“, ist
sich das Sieger-Trio einig.
Von BSDS zu DSDS?
Die Mühe und Aufregung haben sich
gelohnt, denn die kleine Show hat groß und
klein überzeugt. „Uns selbst hat am besten
der Auftritt von zwei Jungs aus unserer
Schule gefallen. Die Bauchtanzgruppe war
ebenfalls sehr gut“,
loben Brieselangs Superstars die
„Konkurrenten“.
Beflügelt vom Erfolg in ihrer kleinen
Heimatgemeinde hoffen die tanzfreudigen
Schülerinnen nun, bei weiteren
Wettbewerben in der Umgebung
mitmachen zu können und regen gleich mal
an, dass die größeren Nachbarn Nauen und
Falkensee vom grünen Brieselang die gute
Idee übernehmen könnten. Natürlich sind
die drei Schülerinnen alle Fans von
Casting-Shows im Fernsehen, doch ihnen
ist klar, dass der Weg von „BSDS“, also
„Brieselang sucht den Superstar“ bis zu
„DSDS“, also „Deutschland sucht den
Superstar“, noch einiges an Stolpersteinen
bieten kann. Aber der Anfang ist jedenfalls
mal gemacht!
Die Superstars von Brieselang
Stand Juli 2013
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