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Der Bürgermeister von Erkner kann
dieses Jahr nachfühlen, wie es einem
Landwirt geht, wenn alles genau so wie
geplant wächst und gedeiht.

Denn in Erkner machen sich nun die
Früchte eines Engagements bemerkbar, das
Jochen Kirsch als Stadtoberhaupt oftmals
viel Überzeugungsarbeit abverlangte. So
zeigt sich nun das Sportareal als ein
bestens vorzeigbares Juwel der Stadt. Das
eigentliche Stadion bietet ein
faszinierendes Farbenspiel.  

Grün und Rot

Das satte Grün des liebevoll gepflegten
Rasens kontrastiert auf angenehme Weise
mit dem Knall-Rot der Sitze, die pünktlich
zum Herbst 2013  installiert waren.

Die Sportfreunde hatten sie zum
„Schnäppchenpreis“ vom Kultverein
„Eisern Union“ erwerben können, weil die
ewigen Zweitligisten ihr Stadion „An der
Alten Försterei“ umbauen wollten. Nun
können die Fußball- und Sportfreunde
exakt zum 15. Geburtstag der
Stadterhebung von Erkner die spannenden
Spiele auf bequemen Sitzen aus einem
legendären Profi-Stadion genießen.

Runde Sache

Abgerundet wurde die Anlage nun durch
die Fertigstellung der Tennisplätze, die
ebenfalls pünktlich vor Wintereinbruch den
letzten Schliff erhielten. Damit hat Erkner
zum 15. Stadtgeburtstag nun ein Stadion,
das in der näheren und weiteren Region
seinesgleichen sucht und immer mehr für
überregionale Veranstaltungen gefragt ist.
Unmittelbar angrenzend sind das
großzügige Areal des Jugendtreffs und der
Badestrand am Dämeritzsee, so dass die
Gerhart-Hauptmann-Stadt nun auf eine
zusammenhängende Freizeitanlage
verweisen kann, wo es so viele
Möglichkeiten für Erkneraner in
jedem Alter gibt, dass in der Stadt niemals
Langeweile aufkommen muss.

Rasen auf dem Dach

Ein wichtiges Augenmerk der
Stadtverordneten liegt auf guten
Bedingungen für den Start ins Leben.
„Mittlerweile ist es uns gelungen,
ausreichend Kita-Plätze zu schaffen und
alle unsere Schulen auf den neuesten Stand
zu bringen“, fasst Jochen Kirsch das
erfreuliche Ergebnis der Bemühungen
zusammen. Die Löcknitz-Grundschule
strahlt nun als letztes der Projekte in
neuem Glanz. Ob der Bürgermeister da
zum Rasenmähen in luftige Höhen muss?

Jedenfalls wächst auf dem Dach der neuen
Mensa unübersehbar „Unkraut“. Doch
Jochen Kirsch ist über den „Wildwuchs“
mehr als zufrieden: „Das ist natürliche
Dachbegrünung, die ohne Rasenmähen
auskommt, aber beste
Umwelteigenschaften hat“, versichert das
Stadtoberhaupt von Erkner.
Fitnessübungen sind also für die
Instandhaltung nicht nötig, dafür bleibt das
schöne Stadiongelände vorbehalten!

Brief und Siegel

Dass es mit Erkner weiter vorwärts gehen
wird, darauf gibt Jochen Kirsch gerne
„Brief und Siegel“. Das kann er nun sogar
im wörtlichen Sinne machen.

Im Zuge einer Ausstellung im Rathaus war
nämlich dem Erkneraner Freizeit-
Geschichtsforscher Klaus Volkmer
aufgefallen, dass die Stadt im ehrwürdigen
Jahr ihres 15. Geburtstages nicht mal ein
Siegel wie „anno dunnemal“ aufzuweisen
hat, sondern im Wesentlichen neue
Computertechnik für die Kommunikation
einsetzt. Um diesem „Manko“ Abhilfe zu
schaffen, spendierte Volkmer dem
Bürgermeister das fehlende Siegel.

Nun bleibt zu hoffen, dass im städtischen
Haushalt ein entsprechender Posten für
teuren „Siegellack“ geschaffen werden
kann und am besten noch das Geld für
einen Herold eingestellt wird, damit die
Historie in der Gerhart-Hauptmann-Stadt
am Dämeritzsee nicht zu kurz kommt!

Viele Erfolge zum 15. Stadtjubiläum

Stand November 2013

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