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Wer nach Erkner kommt, hat es nun
gut: Auf dunkelroten Tafeln erfährt
man neuerdings, wohin man gehen
kann, um das zu finden, was die Stadt an
Attraktionen zu bieten hat.

Wie es sich gehört, findet sich eines der
neuen Herzstücke im Herzen der Stadt,
nämlich vor dem Rathaus. Das ist
naheliegend, denn im Gebäude ist die
Stadtinformation untergebracht, in der
Besucher ihre Fragen von den netten
Mitarbeiterinnen zuvorkommend
beantwortet bekommen.

Neues Informationssystem

Das eine oder andere Anliegen dürfte sich
nun von selbst erledigen, dank dem neuen
Informationssystem. Die Orientierungstafel
beim Rathaus ist vom Wasser aus gut
erreichbar und nahe des Bahnhofs gelegen.
Dort kommen bekanntlich viele Ausflügler
an, die die junge Stadt zwischen Seen und
Wäldern per Fahrrad genießen wollen.

Attraktive Siedlung

Ob die sich dann in die Bahnhofssiedlung
„verirren“? Ein Ausflug wäre das durchaus
wert. Das in den 1920er Jahren bebaute
Areal erhielt jetzt über hundert junge
Linden. Die säumen den Siedlerweg als
Ergänzung zum gerade erfolgten Ausbau
der Gehwege. Dass die Freude nicht völlig
ungetrübt ist, fußt in der Rechtslage: „Wir
sind leider verpflichtet, Anliegerbeiträge zu
erheben“, klärt Bürgermeister Jochen
Kirsch auf. Für Maßnahmen dieser Art ist
das Team der Bauverwaltung um
Ressortleiterin Claudia Günzel zuständig.
Clemens Wolter kümmert sich um die
diversen Tief- und
Straßenbauangelegenheiten. Daher ist er
sichtlich betrübt, dass einige wenige der
Linden offenbar nicht anwachsen wollten.

Barrierefrei zum See

Dafür kann man sich nun  über den
erneuerten Zugang zum Dämeritzsee
freuen: Ein geschwungener sandfarbener
Weg führt die Seestraße für Fußgänger
weiter: Hier können nun Rollstuhlfahrer
ebenfalls gut voran kommen. Claudia
Günzel ist als Bauamtsleiterin mit darum
bemüht, Erkner Schritt für Schritt
barrierefrei weiter zu entwickeln.

Stadion für alle

So freuen sich alle über die Erweiterung
des Sportstadions um zwei barrierefreie
Kugelstoßplätze und darüber, dass
Behinderte in Erkner auf der neuen Anlage,
die mit zum Stadion gehört, sogar Tennis
spielen können: „Wir hatten hier ein
hochkarätiges Rollstuhl-Tennisturnier mit
Spitzenspielern von bundesweitem Rang.
Sie waren von der Anlage so begeistert,
dass sie versprochen haben, wieder zu
kommen“, freut sich Bürgermeister Jochen
Kirsch, der probehalber gerne selbst einen
Tennisschläger in die Hand nimmt.
Ansonsten spielen hier die Mitglieder des
Tennisvereins. Ihr alter Platz wurde
mittlerweile eingeebnet. Das nunmehr freie
Feld wird allerdings nicht lange den Blick
von der Berliner Straße aufs Stadion
ermöglichen. „Hier sind 16 Eigenheime
geplant“, weist der Bürgermeister gerne
darauf hin, wie gefragt Erkner mittlerweile
geworden ist.

Mehr Hortplätze

Diese Entwicklung hat Claudia Warmuth
als Ressortleiterin für Bildung, Kultur,
Jugend und Senioren voll im Blick. „Wir
haben momentan 310 Hortplätze. Bis 2019
rechnen wir mit einem zusätzlichen Bedarf
für weitere 131 Kinder.“ Also ist die
Bauverwaltung wieder am Zuge. Da es um
Hochbau geht, ist Cornelia Curin-Genter
czewsky als Zuständige nun mit der
Planung und Erweiterung des Schulhorts
beschäftigt.

Gute Ideen

Dass Bürgermeister Jochen Kirsch mit
seiner Verwaltung nach entsprechender
Beratung durch die Stadtverordneten viel
erreichen kann, zeigt die Löcknitz-
Grundschule, die am Ende der gar nicht so
langen Lange Straße liegt und bis zur
Friedrichstraße reicht. Sie wurde innen und
außen modernisiert. Der zusätzlich
angebrachte Aufzug ermöglicht
Rollstuhlfahrern ebenfalls den
Schulbesuch. Als Weiteres wurden die
Fachräume moderner, die Treppe wurde
erneuert. Ganz besonders stolz ist
Jochen Kirsch auf die angebaute Mensa.
„Der Raum ist mehrfach abteilbar. Die
Bühne ermöglicht, dass hier zusätzlich zur
schulischen Nutzung Veranstaltungen
unterschiedlichster Art durchgeführt
werden können. Damit haben wir einen
weiteren Veranstaltungsraum für Erkner
bekommen.“ Zudem ergänzt der Anbau
architektonisch harmonisch das bisher
bestehende Gebäude. Und wer sich nicht
sicher ist, wie er dahin kommt, dem hilft ja
das neue Orientierungssystem der Stadt!

Beste Orientierung

Stand Dezember 2014

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Der neugestaltete Wasserzugang als
Verlängerung der Seestraße lädt zum Blick auf
den Dämeritzsee ein.

In der Bahnhofssiedlung wurde eine Allee mit
jungen Linden gepflanzt.

In der Löcknitz-Grundschule lädt die neue
Mensa zu viel mehr als zum Essen ein. Der
helle Raum kann zusätzlich für
unterschiedliche Veranstaltungen genutzt
werden.

Der neue Tennisplatz war bereits
Austragungsort hochkarätiger Turniere und
kann von Nicht-Vereinsmitgliedern
angemietet werden.

Bürgermeister Jochen Kirsch, Bauamtsleiterin
Claudia Günzel und Clemens Wolter als
Tiefbau-Verantwortlicher freuen sich, dass mit
dem neuen Orientierungssystem nun jeder in
Erkner das findet, was er sucht.