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Licht für Straßen, Ideen fürs Zentrum
Stand Juni 2013
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Helle Sicht und Durchblick sind gefragt,
wenn es um die entscheidenden
Zukunftsentwicklungen der Stadt
Falkensee geht.
Die Landtagsabgeordnete und
stellvertretende Vorsitzende der CDU-
Fraktion in der
Stadtverordnetenversammlung Barbara
Richstein engagiert sich als ehemali-
ge Justizministerin leidenschaftlich für
mehr Sicherheit in der Stadt. „Dazu
gehört eine Straßenbeleuchtung, die die
Gehwege so erhellt, dass man sich nachts
nicht etwa mit Taschenlampen
durchkämpfen muss!“

 Sicherheit für alle
„Dazu gehört natürlich ebenso, dass unsere
Polizei so untergebracht ist,  dass sie
optimal arbeiten kann. Die räumlichen
Bedingungen sind nach wie vor
bescheiden, weil das Land gerade an
diesem für die Bürger so wichtigen Punkt
spart“, ärgert sich die Rechtsanwältin.
Zusammenführen
Barbara Richstein will aber
zusammenführen und nicht spalten. So
möchte sie, dass beim problematischen
Thema des Ausbaus der Anliegerstraßen
die Betroffenen noch mehr als bisher
einbezogen werden: „Die Belastungen der
Anlieger nach der Ausbausatzung sind sehr
hoch. Das soll uns Verpflichtung sein,
frühzeitig mit den Betroffenen ins
Gespräch zu kommen, um möglichst
niemanden finanziell zu überfordern. Wir
müssen genau abwägen, wann eine
‚provisorische’ und kostengünstige
Maßnahme sinnvoll wäre. Schließlich sind
die Straßen ja unterschiedlich frequentiert.
Auch sind Sanierungen selbst bei
wenig befahrenen Wegen nötig, da
ansonsten Rollstuhlfahrer, Senioren mit
Rollator und Eltern mit Kinderwagen dort
schlichtweg ausgesperrt bleiben.“

Cafés und Flaniermeile?
Insgesamt wünscht sich die Falkenseerin
ein Leitbild für die Stadt, das in breitem
Konsens erarbeitet wird und dann als
Grundlage für die Weiterentwicklung dient.
Besonderes Anliegen ist ihr natürlich wie
vielen Bewohnern der Stadt Falkensee, wie
das Zentrum aussehen soll, wenn die
Campus-Halle steht und die bisherige
Stadthalle abgerissen wird. „Ich träume von
einem urbanen Bereich mit netten Cafés,
Boutiquen und abwechslungsreichen
Einkaufsmöglichkeiten.“

Energiewende
Außerdem nennt sie als  große
Herausforderung, entsprechend der Politik
von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ja
ihre ersten Sporen als Umweltministerin
verdient hat, die Energiewende voran zu
treiben. „Wir müssen uns an jeder
erdenklichen Stelle überlegen, was wir hier
bei uns in der Stadt machen können, um
unseren Beitrag zu einer Welt ohne CO2-
Vergiftung und ohne Atomkraftwerke zu
leisten. Es gibt bei uns nicht einmal eine
einzige öffentliche Steckdose für
Elektrofahrzeuge. Dabei gibt es mehr
regionalen Strom, als verbraucht wird.“
Notfalls könnte man ja mit
Auflademöglichkeiten für die
Taschenlampe beginnen, wenn es mit dem
Ausbau der Straßenbeleuchtung nicht ganz
so schnell voran geht.  

Infos:                         
Bürgerbüro
Barbara Richstein
Bahnhofstraße 54
14612 Falkensee
Tel. 03322/217276
www.barbararichstein.de