Stand Juli 2011
Heiße Show für tolle Feste
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Diese Jugendlichen haben im wahrsten Wortsinn eine ganze Menge Feuer. Sie geben  „heiße Luft“ von sich und bekommen dafür Riesen-Applaus!
Denn wenn „Heidenfeuer“ Feuer macht, hält das Publikum den Atem an. Die Feuerspucker aus der Region
Hohen Neuendorf sind mittlerweile im weiten Umkreis für ihre farbenprächtigen Vorführungen gefragt. „Kopf“ ist der Maurer und Trockenbauer Remo Jankowski. Mit seinen 38 Jahren ist er zugleich der „Senior“ der Gruppe von acht Jugendlichen, die sich aus dem Jugendhaus C.O.R.N. in Birkenwerder
gegründet hatte, das gerade den 20. Geburtstag feiern kann.
Heißes Jugendhaus
Jankowski, dessen Töchter Nadine und Jule zu den regelmäßigen Besuchern des Jugendhauses gehörten, war dort per Zufall mit einem  Feuerspucker ins Gespräch gekommen. Der Maurer fing ebenso wie seine hübschen Töchter sofort „Feuer“. Es kam zu einer Arbeitsgemeinschaft und dann zur Formation „Heidenfeuer“, die weitum auf Festen und Veranstaltungen gefragt ist. „Sogar in Luxemburg hatten wir Auftritte! Am meisten sind wir auf Mittelalter-Märkten in der Region gefragt.“
Die Gruppe aus der Region Hohen Neuendorf kommt zu Schuleinführungen, zum Storchenfest in Linum, umrahmt Dorffeiern, Kindertagsveranstaltungen, die Walpurgisnacht in Velten und Oranienburg oder das „Spektakulum“ in Hennigsdorf. Um vor anspruchsvollem Publikum so feurige Erfolge zu feiern, heißt es eine Menge zu üben. Während manch anderer die Bierflasche ansetzt, greifen die Aktivisten von „Heidenfeuer“ zur Flasche Lampenöl. „Man muss aufpassen, dass man nichts verschluckt“, nennt die 25-jährige Saskia Kluge eines der Probleme. „Es ist wichtig, dass man es dosiert ausspuckt und sich dabei nicht verbrennt“, ergänzt Remo Jankowski.
Gefährliches Profi-Öl
In Fachkreisen werden die Heidenfeuer-Spucker ab und an belächelt, „weil wir nur Lampenöl einsetzen“, so Jankowski. „Deshalb bestellte ich im Internet spezielles Öl für Feuerspucker. Das war das erste Mal, dass ich mich verbrannte. Ich ließ eine chemische Analyse anfertigen und bekam heraus, dass darin im Gegensatz zu Lampenöl gesundheitsschädliche Substanzen sind!“
Neue Frisur
Außer „kleinen Verbrennungen“ hatten die spektakulären Shows von „Heidenfeuer“ bisher keine Opfer gefordert.
Familienvater Jankowski
erinnert sich an einen derartigen Vorfall: „Ich stand auf der Bühne und wunderte mich, warum es über mir so hell wurde. Das Publikum zeigte auf meine Haare, viele klatschen, weil sie es für einen Trick hielten. Ich hatte Feuer auf dem Kopf und habe es erst gar nicht gemerkt!“ Kein Wunder, dass der heiße Papi nun auf Kurzhaar-Schnitt umgestiegen ist. Übrigens sind die Vorführungen besonders bei Mädchen beliebt: „Von unseren acht Aktiven sind nur drei männlich!“
Infos:
http://heidenfeuer.net
Tel. 01 74/3 80 31 85
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