Stand Juli 2011
Auf den Mond gekommen
Nägel, die abbrechen, Zimmerblumen, die voll mit Blattläusen sind – das alles und noch viel mehr brachte eine Hohen Neuendorferin „auf den Mond“!
Die plötzlich erweckte Mondsucht von Angela Planert hatte bald weitreichende Folgen. Die gelernte Arzthelferin und Mutter von drei Kindern im Alter von 12, 15 und 17 Jahren avancierte „über Nacht“ zur Schriftstellerin!
„Als Arzthelferin wusste ich natürlich einiges über Medizin. Doch als mir nichts bei meinen Nagelproblemen helfen konnte, ließ ich mich von einer Freundin überzeugen, es mal mit dem Mond zu versuchen“, erinnert sich Angela Planert zurück. „Der Mond hat schließlich einen immensen Einfluss auf die Erde. Das wird einem schnell klar, wenn man weiß, dass er Ebbe und Flut verursacht wo ja ungeheure
Wassermassen bewegt werden und immense Kräfte zum Einsatz kommen.“  
Fenster putzen nach dem Mond
Also begann die heute 45-Jährige im Alter von 30 Jahren, sich nach dem Mondkalender zu richten. „Blumen gießen, Rasen mähen, Pflanzen einsetzen, ja sogar Haare schneiden erfolgen dann, wenn der Mond dafür günstig steht“, gibt sie Einblick in ihr neues Leben. „Selbst Fenster putzen kommt nur dann in Frage, wenn der Mond dafür gut ist. Dann geht es blitzschnell, sonst kämpft man oft mit Schlieren, die man nicht in den Griff bekommt.“
Der Mond brachte Angela Planert, ihrer Familie und immer mehr Bekannten Glück. „Mittlerweile warten die Nachbarn mit dem Rasenmähen, bis ich damit anfange, dann wissen sie, es ist die richtige Zeit“, schmunzelt sie.
Erfolgreiche Autorin
Durch die Zeitumstellung auf den Rhythmus des immer noch geheimnisvollen Planeten wurde Angela Planert manche Probleme los. Ihr Leben bekam dadurch eine noch ganz andere Richtung. Denn „plötzlich brach es aus mir heraus, ich musste einfach schreiben“. Die Hohen Neuendorferin, die seit dem 17. Lebensjahr nicht mehr geschrieben hatte, begann spannende Fantasie-Geschichte aufs Papier zu bringen, auf ganz ungewöhnliche Art. „Es gibt vorher kein Konzept, ich schreibe einfach drauf los, wie es mir einfällt. Die Entwicklung, die die Figuren in meinen Büchern nehmen, sind für mich genauso spannend wie für die Leser, denn ich weiß nie vorher, was passieren wird.“
Bestseller nach fünf Jahren
Offenbar ist in Angela Planert so viel Kreativität, dass sie es schaffte, von den insgesamt zehn Büchern, die sie verfasst hat, immerhin schon vier beim Amicus-Verlag unterzubringen.
Das Erstlingswerk war „Rubor Seleno“. Darin geht es um einen kleinen Jungen, der zwischen zwei Welten hin- und her gerissen ist. Leser auf Amazon loben es einhellig als „genial“ und „super-spannend“. Auf der Internet-Seite ihres Verlags steht es nach mittlerweile fünf Jahren seit der Erstveröffentlichung 2006 immer noch ganz oben in der „Bestseller-Liste“, was im schnelllebigen Buchmarkt absoluten Seltenheits-Charakter hat. Ihre weiteren Werke „Seleno“, „Felis Vigor“,und „Vigor“ werden von den Lesern ebenfalls einhellig gelobt. Das neueste Buch „Drachenseele“ ist als e-book erhältlich.
Selenorische Welt
Angela Planert hat mit ihren „selenorischen“ Büchern, in denen die Helden in ihren Handlungen vom Mond beeinflusst sind, eine Welt
geschaffen, die die bloßen Fantasy-Geschichten weit hinter sich lässt. Ihr Genre gibt Raum für Abenteuergeschichten, Vampirromane und Krimis, denn wenn es nach Angela Planert geht, ist eben das ganze Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen vom Wechselspiel des Monds beeinflusst. Bei aller Fantasie ist die Hohen Neuendorferin durchaus bodenständig. So hat sie zwar eine Kette mit Mondgestein, „der heilende Wirkung nachgesagt wird“, doch davon scheint sie weniger überzeugt. Deshalb kommt sie schnell wieder in die Schmuckschatulle, denn nach den Erfahrungen von Erfolgs-Autorin Angela Planert entfaltet der Mond seine Kraft unbeeinflussbar vom Menschen. Wer gerade keinen Mondkalender zur Hand hat, den versorgt die Autorin unterm Pseudonym „Nurel“ über ihren Internet-Blog mit Tipps, wann Blumengießen gut und Karottenpflanzen schlecht ist.
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