Bummel durchs neue Bürgerhaus

Über den Dächern von Kleinmachnow

Über den Dächern von Kleinmachnow – da lässt sich die Herbstsonne genießen!
Tatsächlich hat man vom Flachdach des neuen Bürgerhauses einen herrlichen Panoramablick. Das genießt Bürgermeister Wolfgang Blasig zu Recht, hat er sich doch gegen unterschiedlichste Anfechtungen für den neuen Verwaltungssitz im Ortszentrum engagiert. 9,5 Millionen Euro werden dafür gestreckt über mehrere Jahre aufgewendet. „Durch ein pfiffiges Finanzierungskonzept müssen wir pro Jahr nicht mehr aufwenden, als wir jetzt an drei Standorten an Betriebskosten haben.“
Pünktlich nach einem Jahr steht der Rohbau. Im Februar 2004 sollen nach entsprechenden Ausschreibungen die Aufträge für den Innenausbau erteilt werden, „vorzugsweise an kleine Handwerksfirmen aus der Region“. Und pünktlich zum November 2004 soll dann eingezogen werden. Der Rundgang durch den Bau zeigt, dass die Planer an vieles gedacht haben. Licht durchflutet sind die Räume, man kann sich jetzt schon das emsige Leben im Bürgerbüro im Erdgeschoss vorstellen. Im Foyer können Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen stattfinden, hier sollen Ausstellungen für Aufmerksamkeit an zentraler Stelle sorgen. Der neue Sitzungssaal der Gemeindevertreter ist zugleich als „Bürgersaal“ nutzbar. Hier könnten größere Familienfeiern und Veranstaltungen stattfinden. Sind Tische aufgestellt, können sich hier über 100 Besucher einfinden, ist nur bestuhlt, finden doppelt soviele Platz.
Und endlich wird die zwangvolle Enge bei der beliebten Bibliothek ein Ende haben: Sie wird ihre Bestände auf stolzen 500 Quadratmetern präsentieren können. „Hier sind außerdem Kulturveranstaltungen und Lesungen für bis zu 80 Personen vorgesehen“, erläutert der Bürgermeister.
Ganz toll wird es im Sommer sein. Dann kann man durch die fast raumhohen Glaselemente den Innenhof mit einbeziehen! Nun aber wollen wir wissen, von wo aus denn Kleinmachnow in Zukunft „regiert“ wird. Man sieht, Bürgermeister Blasig hat den Weg die Treppe hoch schon geübt und hat von seinem zukünftigen Büro aus einen guten Überblick über den neuen Marktplatz mit seinem gerade im Entstehen begriffenen Brunnen.
Besonders stolz ist der Bürgermeister aber auf die 50 seniorengerechten Zwei- und Dreiraum-Wohnungen, die mit dem neuen Ortszentrum entstanden sind und bequem über einen Aufzug erreichbar sind.
Dafür gab die Gemeinde 1,5 Millionen Euro „verlorenen Zuschuss“ aus und bietet nun älteren Bürgern mit geringerem Einkommen die Möglichkeit, für eine Quadratmetermiete von 6,50 Euro im neuen Herzen des Ortes, in der unmittelbaren Nähe von Arztpraxen und Geschäften, und mit denkbar kurzem Draht zu Kleinmachnows „Regierungszentrale“ sich wohl zu fühlen.

Weitere Fotos

Probesitzen im neuen Büro.

Hier unten werden die Gemeindevertreter tagen oder die Bürger feiern.

Wolfgang Blasig übt schon mal fürs Kistenschleppen.