Stand Dezember 2012
Sanfter Tourismus und Zuzüge
Im Schenkenländchen lässt es sich gut erholen, das wurde gerade wieder „offiziell“ beurkundet. Diesmal war es der bundesweit agierende Radfahrerverband „ADFC“. Er verlieh dem Dahme-Radweg vier Sterne und damit die zweitbeste Bewertung.
Die ausgezeichnete Fahrrad-Trasse folgt der Dahme von der Quelle bei Kolpien unweit der gleichnamigen Gemeinde bis zur Mündung in die Spree im Berliner Stadtteil Köpenick. Von den insgesamt 95 Kilometer geht ein erheblicher Teil durchs Schenkenländchen.
Naturnahe Entwicklung
Thomas Koriath als Amtsdirektor freut sich natürlich sehr über die Auszeichnung. Er sieht sie als Bestätigung des großen Engagements in allen Amtsgemeinden. „Es zahlt sich aus, dass Bürgermeister, Bewohner und viele Ehrenamtliche an einem Strang ziehen, um unsere Region weiter zum Anziehungspunkt für Besucher zu entwickeln“, lobt Koriath. Wichtigen Anteil hatten unter anderem die ehrenamtlich geführten Vereine „Schenkenland Tourist“ in Groß Köris mit Jutta Spigalski an der Spitze sowie „Tor zum Spreewald“ in Märkisch Buchholz um Günther Kühn.
Die Auszeichnung zeigt, dass das Amt mit der Betonung von naturnaher Entwicklung und sanftem Tourismus die richtigen Weichen gestellt hat.  
Neues Leben in Märkisch Buchholz
Die erfreulichen Ergebnisse sieht man in allen Gemeinden. So kann Bürgermeisterin Bianca Urban nun jedem, der es in Märkisch Buchholz nötig hat, kräftig die Leviten lesen. Die passenden Bücher findet sie gleich neben ihrem Gemeindebüro in der ebenfalls neu-gestalteten Gemeindebücherei. Alles zusammen ist im frisch-renovierten Gebäude der alten Schule zu finden. Damit hat Deutschlands kleinste Stadt einen repräsentativen Treffpunkt, in dem nun ausreichend Platz für die Franz-Fühmann-Gedenkstätte ist.
Energie aus Münchehofe
Münchehofe ist weiter im Aufwind, dank ökologischer Entwicklung der Landwirtschaftsflächen, die den Charakter der Gemeinde ausmachen.
Bürgermeister Ralf Irmscher freut sich darüber, dass die Gemeinde im neuen „Regionalen Energiekonzept“ eine wichtige Rolle spielt. Hier arbeiten das Amt Schenkenländchen mit den Gemeinden Heidesee und Storkow zusammen. In Münchehofe  fällt dank der landwirtschaftlichen Prägung Biomasse an, die zu Energie verwandelt werden könnte.
Natur-Kita in Groß Köris
Groß Köris hatte das Problem, dass die bisherige Kita hinter der Zugbrücke aus allen Nähten platzte. Nun entschied sich die Gemeinde mit Bürgermeister Marco Kehling für einen Neubau. Die Idee einer Natur-Kita passt bestens in die Entwicklung des Amts. Am neuen Standort im Gemeindeteil Löpten haben die dann 120 Kinder besten Blick auf alles, was „Fuchs und Hase so machen“, denn das Gebäude grenzt an Felder und Wiesen.
Halbe bekommt zentrale Funktion
Halbe kann sich über eine neue zentrale Funktion freuen. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat ja erfreulicherweise die Gedenkstätte in der Alten Schule unter seine Obhut genommen. Jetzt hat die Organisation beschlossen, den gesamten Landesverband Brandenburg vom bisherigen Sitz in Potsdam nach Halbe zu verlegen. Dadurch wird der Gemeinde dauerhaft eine ganz neue Bedeutung zukommen.
Da kann Bürgermeister Ralf Kunze den kleinen Wermutstropfen, dass sein Gemeindebüro ein paar Häuser weiter umziehen musste, sicher verschmerzen. Er hat sein Amtszimmer im neuen Edeka-Supermarkt, den sich die Bürger lange sehnlichst gewünscht haben.
Kita-Anbau in Teupitz
In Teupitz ist Bürgermeister Dirk Schierhorn dafür bekannt, dass ihm der Nachwuchs sehr am Herzen liegt. Das zeigt sich erneut, indem die Kita durch einen Anbau erweitert und gleichzeitig modernisiert wird. Die Investitionssumme beträgt etwa eine Million Euro.
Neben Impulsen aus dem Tourismus hoffen die Amtsgemeinden nun zusätzlich vom neuen Großflughafen zu profitieren. „Wir sind kein Überflugsgebiet und können daher ruhiges Wohnen in Berlin-Nähe anbieten“, schildert Amtsdirektor Thomas Koriath die Vorteile, die gar manchen zu einem Wechsel des bisherigen Wohnorts ins Schenkenländchen bewegen könnten. Da neue Bewohner Wert auf intakte Infrastruktur legen, ist es gut, dass die Gemeinden Teupitz und Schwerin  sich nun zusammengefunden haben, um die Trinkwasserversorgung zu perfektionieren. Bis 2014 soll das Projekt abgeschlossen werden.
Mehrgenerationenhaus in Schwerin
In Schwerin sieht es ansonsten schon ziemlich perfekt aus. Hier hat Heinz Gode, der zugleich Amtsausschuss-Vorsitzender ist, seit langen Jahren die Fäden für die Entwicklung der Gemeinde fest in der Hans. Neben dem Trinkwasser-Netz geht es ihm in der Gemeinde um ein Mehrgenerationenhaus als neues Projekt. Schließlich ist es für eventuelle Zuzügler und Alteingesessene  gleichermaßen wichtig, dass man sich in jedem Lebensalter im Schenkenländchen wohl und geborgen fühlen kann.
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