Die Gemeinden des Amtes stellen sich vor

Briesen
Briesen liegt im landschaftlich besonders idyllischen Ostbrandenburgischen Heideseengebiet. Es ist durch Eiszeit-Seen und ausgedehnte Wälder bestimmt. Der Ort wurde 1455 erstmalig schriftlich erwähnt. Eine Besitzurkunde weist die Familie Jurge von Stutternheim als Eigentümer aus. Sie beherrschte den Ort bis in das 19. Jahrhundert. Das Rittergut ging allerdings bereits im 17. Jahrhundert an die Familie von Schlieben. Der Anschluß an die Eisenbahnlinie Dresden-Görlitz erfolgte zwischen 1865 und 1868.

Freidorf
Die kleinste Gemeinde liegt am Naherholungsgebiet der Teupitzer Seenlandschaft. Von dieser bevorzugten Lage erhofft man sich einen Aufschwung durch Touristen. Im Bereich der Dahme trifft man hier auf ein unter Naturschutz stehendes Moor mit seltenen Pflanzen und Tieren. Im Norden findet man das Landschaftsgebiet Teupitz-Köriser Seen. Der Ortsteil Massow ist durch seine Autobahnraststätte bekannt. Der Ort kam zu seinem Namen, weil Preußenkönig Friedrich I. hier einen Vorposten errichtete und den stationierten Soldaten für eine begrenzte Zeit Steuerfreiheit gewährte.

Groß-Köris
Unweit des Klein Köriser Sees entsteht demnächst auf Originalgrund-rissen eine germanische Siedlung und gibt anschaulich Einblicke in das Leben unserer Urahnen. Der Tonsee mit seinem Campingplatz lockt ebenfalls nach Klein Köris. Groß Köris gehört mit zu den großen Gemeinden unseres Amtes. Bekannt ist der Ort vor allem durch seinen Autobahnanschluß A 13 und seine von Badefreunden bevorzugte Seenlage. Auch mit Bahnanschluß in Richtung Berlin und Senftenberg ist der Ort bequem zu erreichen.

Münchehofe
Münchehofe soll früher ein Mönchshof oder eine Station von Mönchen aus dem Zisterzienserorden gewesen sein. 1346 kommt der Name Mönchhofe vor. Der Bau einer Kirche aus älterer Zeit, bestehend aus Feldsteinen, läßt darauf schließen, daß Mönche die Gründer des Dorfes sowie umliegender Orte waren. Heute fällt im Ort auf, daß viele Bauernhäuschen liebevoll restauriert wurden.

Märkisch Buchholz
In einer abwechslungsreichen reizvollen Landschaft befindet sich Märkisch Buchholz. Besonders interessant ist der Dahme-Umflutkanal, an dem seit 1995 Strom gewonnen wird. Auch der Ortsteil Köthen bietet Ruhe und Entspannung.

Auf Spaziergängen, Wasserwanderungen, Radtouren, oder Ausritten kann man das Dahmetal, den Köthener See, die Heideseen und den stillen Unterspreewald erleben.

Ländliche Gastlichkeit wird in den sehr behaglichen Urlaubsquartieren, Gaststätten und Bauernhöfen geboten.

Löpten
Die kleine Ortschaft Löpten findet man in einem schönen Wald- und Seengebiet unweit von Groß Köris, nur vier Kilometer von der Bundesautobahn A 13 und knapp 50 Kilometer von Berlin entfernt.

Für Pferdeliebhaber bieten sich hier Ausritte hoch zu Roß, Kutsch- und Kremserfahrten an. Nördlich von Löpten befindet sich das Flächennaturdenkmal Schiebsluch. Rad-, Reit-, Wander- und Bademöglichkeiten laden zu Erholung ein.

Oderin
Erste urkundliche Erwähnungen im 12./13. Jahrhundert sprechen von Nadrin. Die Gemarkung ist von Seen aus der Saale-Eiszeit und von Wäldern geprägt. Ein Rittergut mit ehemals reizvollem Park, der leider verwildert ist, bildete einst den Mittelpunkt des Ortes. Die Kirche von 1666 wurde nach ihrer Zerstörung 1890-94 wieder aufgebaut.

Für Freizeitspaß sorgt ein Badesee (42 ha) sowie Wanderwege um den Oderiner See (ca. 1 Std.) oder auch nach Märkisch Buchholz. Nicht zu vergessen ist der Bahnanschluß nach Berlin und Senftenberg.

Schwerin
Malerisch gelegen und eingerahmt von der Teupitzer Seenplatte, ist Schwerin in der Nähe von Berlin ein ideales Ausflugsziel für Erholungssuchende und mit Anbindung an die Autobahn A 13 schnell zu erreichen.

Attraktive Pensionen, Zimmervermietungen, Gaststätten und ein Wasserwanderstützpunkt laden Kurz- und Langzeiturlauber zum Verweilen ein. Ein bewirtschafteter Badestrand, Rad-, Reit- und Wandermöglichkeiten rund um die Seen versprechen Natur pur.

Dem Vereinsleben verdankt man tolle Feste, so daß zu jeder Jahreszeit auch zünftig gefeiert wird und Gäste dabei gern gesehen werden.

Halbe
Halbe ist durch seinen klaren Tonsee bekannt, der im Sommer zum Baden einlädt. Das große Gewerbegebiet, die Bahnlinie Berlin-Senftenberg und auch der Autobahnanschluß A13 ermöglichen eine weitgehend eigenständige wirtschaftliche Bedeutung.

Traurige Berühmtheit erlangte der Ort als Schauplatz einer sinnlosen Kesselschlacht in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. An die 40 000 umgekommenen deutschen Soldaten erinnert der große Soldatenfriedhof.

Teupitz
Die Stadt mit ihrem reizvollen Schloß auf der Schloßhalbinsel ist traditionell der Verwaltungssitz des Amtes Schenkenländchen.

Bereits Theodor Fontane schwärmte: „Ich hab' Sehnsucht, den Teupitzsee wiederzusehen, ist es seine Schönheit allein, oder der Zauber, den das Schweigen hat.” Im Städtchen Teupitz mit seinen Ortsteilen Egsdorf, Neuendorf und Tornow leben heute 1750 Bürger. Schnell und bequem ist der Ort über den Autobahnanschluß A 13 zu erreichen.