Wassertouristik
im Amt Schenkenländchen

Das Schenkenländchen empfiehlt sich gerade für Wasserwanderer als Ausflugsziel. Von Berlin aus kommt man über die Dahme-Wasserstraße bequem über den Schweriner See in den Teupitzer See. Gilt es doch nur eine einzige Schleuse, nämlich die in „Neue Mühle“, kurz nach dem Abzweig in den Nottekanal, zu überwinden.

Dort hat man mittlerweile sogar die Zeichen der Zeit erkannt und hat sich voll auf die Freizeitkapitäne eingestellt: Während der Saison vom 1. April bis 31. Oktober sind die Betriebszeiten Montag bis Samstag 7 bis 20 Uhr, am Sonntag, man höre und staune, sogar bis 21 Uhr! In der kalten Saison ist immerhin von 8 bis 16 Uhr Betrieb.

Als Höchstgeschwindigkeit sind, so Mike Kaus von der zuständigen Wasser und Schiffahrtsbehörde in Berlin, auf der Dahme-Wasserstraße bis nach Rauchfangswerder 10 Km/h zugelassen, anschließend erfolgen von Kilometer 3,8 bis Kilometer 25,0 unterschiedliche Regelungen, kenntlich durch die entsprechende Schiffahrtszeichen.

Auf den Seen mit einer Breite von mehr als 250 Metern sind 25 Stundenkilometer bei entsprechendem Uferabstand erlaubt. Wer schon einmal auf dem Weg ist, könnte sich auch einen Abstecher in den Nottekanal überlegen, den wir allerdings nur eingeschränkt empfehlen können: Für die meisten dürfte der Ausflug in Zossen enden, weil die dortige Fußgängerbrücke nur eine Durchfahrtshöhe von einem Meter aufweist, dahinter ist der Kanal streckenweise sehr verkrautet.

Und der Mellensee als Zielpunkt ist ebenso wie der Motzener See, von dem bei Mittenwalde der Galluner Kanal abzweigt, für Boote mit Verbrennungsmotor gesperrt.

Ein Tip für Paddler mit viel Kondition: Biegt man bei Prieros links in die Dahme ein, kann man nach Märkisch Buchholz links in die Spree und dann weiter Richtung Lübben in den Spreewald kommen.