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Infos zur Schauwerkstatt über: GSOM mbH

PLZ, Ort

Markt 18, 18528 Bergen

Kontakt

Tel. 0 38 38/25 66 51, Fax 0 38 38/25 66 49
E-Mail: bergen@gos-gsom.de
Büro für Öffentlichkeitsarbeit Tel. 0 38 38/81 11 33


Historisches Handwerk
lässt sich über die Schulter blicken...

Die Ursprünge Bergens liegen in dem slawischen Burgwall auf dem Höhenzug des Rugard, in der Fischersiedlung Gadmund sowie dem Klosterhof mit der angrenzenden Markt- und Gerichtsstätte und vor allem der Marienkirche. Um den Klosterhof und den Marktplatz hat sich bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine kleine Ackerbürgerstadt entwickelt. Damit bildet der Klosterhof die Keimzelle der Stadt Bergen auf Rügen.
Als solches kommt dem Areal zentrale Bedeutung zu. Um dieser gerecht zu werden, hat die Stadt ein behutsames Gestaltungs- und Nutzungskonzept entwickelt, das dem Status des hochwertigen Bodendenkmals Rechnung trägt, ohne jedoch ein „Freilichtmuseum“ daraus zu machen.
So wurden in den Jahren 1998 bis 2001 die Stiftsgebäude Billrothstraße 20 und 20a umfassend und denkmalgerecht saniert. Die in den vergangenen Jahren vorhandene Wohnnutzung wurde überwiegend beibehalten. Das Stadtmuseum wurde seiner Bedeutung entsprechend erweitert. Es konnte im Juli 2001 fertig gestellt und der Stadt übergeben werden. Am 12.09.2001 wurde es feierlich eingeweiht.
Zur Abrundung dieser Mischnutzung und zur Vervollständigung des denkmalpflegerischen Konzeptes wird nun der Umbau des ehemaligen Stallgebäudes mit der Errichtung der „Schauwerkstatt“ abgeschlossen.
Auf den insgesamt etwa 205 Quadratmetern Nutzfläche entstanden Produktions- und Verkaufsräume, in denen regional ansässige Handwerks- und Gewerbebetriebe, die typische Rügener Hand– werkstradition bewahrt haben und heute noch repräsentieren, ihren Markt finden und gleichzeitig einen Einblick in ihre Produktionsweise geben.
Die „Schauwerkstatt“ ist konzipiert als ständige Einrichtung, die zwar kommerziell orientiert ist, aber auch durchaus musealen Demonstrationscharakter haben soll. Eine intensive Zusammenarbeit mit dem direkt nebenan gelegenen Stadtmuseum ist dabei gewünscht und für alle Beteiligten von Vorteil. So unterstützt die Stadt durch Sonderausstellungen im Museum und Veranstaltungen im Freiraum des Klosterhofes sowohl die Anbieter in der Schauwerkstatt als auch das Stadtmuseum in seiner Entwicklung.
Die Stadt selbst bietet mit der Vollendung des Klosterhofes und dessen Hauptelementen Stadtmuseum und Schauwerkstatt zusammen mit
einem dem sensiblen Denkmalbereich angepassten Veranstaltungskonzept Feriengästen weitere Attraktionen. Für die Bürger bedeutet das zugleich eine Erweiterung des kulturellen Angebots.

Wer näheres über die „Schauwerkstatt“ erfahren möchte, auch über Miete und sonstige Nutzungsbedingungen, wendet sich an den Sanierungsträger der Stadt:
GSOM mbH
Markt 18, 18528 Bergen
Tel. 03838/256651, Fax 03838/256649
E-Mail: bergen@gos-gsom.de
Informationen erhält man auch bei der Stadt Bergen:
Markt 5/6, 18528 Bergen
Tel. 03838/8110
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 03838/811133

Im sanierten Klosterhof soll eine Schauwerkstatt als neue Attraktion von Bergen eingerichtet werden.

Noch sind die Handwerker beim Umbauen, aber schon zum Frühjahr soll sich der Klosterhof als Keimzelle der Stadt Bergen mit viel Leben erfüllen. Historisches Handwerk soll dann traditionelle Herstellungsweisen vorführen.

Was wurde bisher erreicht

Mit der „Schauwerkstatt” und der im Anschluss zu realisierenden Neugestaltung der Freiflächen des Klosterhofes ist ein weiterer Eckpfeiler der Stadtsanierung in Bergen auf Rügen vollendet. Nach der Neugestaltung des öffentlichen Raumes mit dem Marktplatz und dem Straßenzug Marktstraße, Bahnhofstraße und Dammstraße wurden öffentliche Gebäude, vorrangig das Rathaus und das fast 400 Jahre alte „Benedix'sche Haus“, saniert. Diese Investitionen haben durchaus Wirkung gezeigt. Fast parallel dazu entwickelte sich eine erfreuliche Dynamik in Bezug auf die Modernisierung und Instandsetzung der erhaltenswerten privaten Gebäude, so dass der historische Kernbereich der Stadt in seiner typischen Gestalt erhalten werden konnte und mit Zukunftswirkung erneuert wurde.