Natur pur rund um Angermünde
Die Stadt Angermünde liegt in der südöstlichen Uckermark. Sie ist eingebettet in die seenreiche Grundmoränenlandschaft der uckermärkischen Platte. Von Angermünde aus empfehlen sich erholsame Ausflüge in die nähere Umgebung.
Erleb´Dein "Grünes Wunder" im Naturerlebnis Blumberger Mühle.
Erleb' Dein Grünes Wunder
Am Rande der Stadt Angermünde liegt das NABU-Informationszentrum Blumberger Mühle im 130000 Hektar großen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Es ist mit einer Gesamtfläche von 1291,61 Quadratkilometern eines der größten Schutzgebiete Deutschlands. Um die Blumberger Mühle werden auf einem einst stark geschädigten Gebiet 14 Hektar Naturerlebnislandschaft gestaltet. Die Spiellandschaft mit Irrgarten und eigener Wasserquelle lädt ein.

Das Naturschutzgebiet Blumberger Teiche mit 21 Fischteichen ist eingebunden in eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume. Schilfbesäumte Uferbereiche wechseln mit Sümpfen, Bruch- Misch- und Nadelwäldern. Immer wieder findet man Spuren von Bibern, manchmal kann man sogar einen Seeadler sehen. Das Informationszentrum des Naturschutzbundes präsentiert in der Blumberger Mühle eine Umweltausstellung.

Nationalpark zum Anfassen
Wo der Mensch sich zurückzieht, freut sich oft die Natur. Gerade der polnische Teil des Unteren Odertals ist heute ein ungewohntes Naturerlebnis. Nach Kriegsende vernachlässigte man dort die Pflege des komplizierten Systems von Bewässerungsanlagen mit der Folge, daß die Natur den Menschen zurückdrängte und Landwirtschaft in dem Gebiet nicht mehr zu betreiben war. Heute finden wir jenseits und diesseits der Grenze eine geschützte Natur vor.
Unweit der Criewener Parks erreicht man den Nationalpark Unteres Odertal..
Auf deutscher Seite wurde das Gebiet offiziell zum Nationalpark erklärt. Seltene Tiere, darunter einige Vogelarten sowie Fischotter als auch Pflanzen, die oftmals schon am Aussterben waren, gedeihen hier. Aber keine Sorge: Mit Gründung des Nationalparks Unteres Odertal wollte man nicht den Menschen aussperren, sondern vielmehr einen Raum schaffen, in dem Mensch und Natur in Einklang stehen. Deswegen werden von der Nationalparkverwaltung und den Fremdenverkehrsämtern viele Möglichkeiten geboten, diese reizvolle Region kennenzulernen: Mit fachkundigen Führungen, allein, per Kremserfahrt, Fahrrad oder auch in Wanderungen. Und da viele reizvolle Orte in der Region liegen, kann man natürlich auch mit dem Auto einiges an Natur erleben.