Wasser und Wald genießen
Einer der größten Schätze von Dahlwitz-Hoppegarten ist seine herrliche Umgebung. Am Rande einer ausgedehnten Grundmoränenplatte gelegen, ist die Landschaft von zahlreichen Fließen und Seen, die das Schmelzwasser einst eingeschnitten hat, durchzogen.

Hönow
Der Gemeinde, die zum Amt Hoppegarten gehört, sollte man ebenfalls einen Besuch abstatten. Hönow grenzt unmittelbar an den Bezirk Hellersdorf von Berlin und an Dahlwitz-Hoppegarten. Nur die Ortseingangsschilder markieren den ansonsten fast nahtlosen Übergang von Gemeinde zu Gemeinde. Vieles hat sich in den letzten Jahren in der aufstrebenden Gemeinde Hönow getan. Am augenscheinlichsten sind die zahlreichen Wohnungsneubauten. Viele Berliner fliehen aus der Großstadt und suchen hier im Grünen und doch in unmittelbarer Nähe des Metropolentreibens einen Ort zum Wohnen und Wohlfühlen.

Münchehofe
In Münchehofe lohnt sich allemal eine Besichtigung der Dorfkirche. Prunkstück und wohl einzigartig in Brandenburg ist der herrliche Ernte-Dank-Schnitzaltar, der auch Nichtchristen ob seiner handwerklichen Meisterschaft begeistert.

Neuenhagen
Die an Dahlwitz-Hoppegarten angrenzende Gemeinde hat beispielsweise einen sehr eigenwilligen Rathausbau zu bieten. Das Freibad in der Liebermannstraße lädt große und kleine Wasserratten zum fröhlichen Spiel im kühlen Naß. Hans Fallada schrieb hier in Neuenhagen seine Geschichte „Kleiner Mann – was nun?“. Eine Gedenktafel am Fallada-Ring 10 erinnert daran.

Heimathaus und Schloßkirche
In Schöneiche bei Berlin, wenige Minuten von Dahlwitz-Hoppegarten entfernt, stand einst ein schmuckes Schloß. Es wurde nach den Zweiten Weltkrieg leider abgetragen. Erhalten geblieben ist die Schloßkirche. Der frühgotische Feldsteinbau ist denkmalgeschützt. Er wurde 1725 als barocker Putzbau erneuert und erweitert und war Bestandteil des Schöneicher Schlosses. Seit 1982 befindet sich der Sakralbau im Eigentum der Gemeinde. Restaurierungsarbeiten begannen 1985 mit Unterstützung des Schöneicher Heimatfreundevereins.
Seit 1990 wird die Kirche als Konzert- und Veranstaltungsstätte und seit 1998 sehr gern als Standesamt der Gemeinde für den schönsten Tag im Leben genutzt.

Dorfklatsch und Franzosenzeit
Wenige Schritte entfernt findet man auf der Dorfaue 8 das Heimatmuseum Schöneiche. Es dürfte weit und breit das einzige schilffgedeckte Gebäude sein. Hier erfährt man etwas vom Dorfschulzen Grätz. Es ist die anrührende Geschichte eines aufrechten Mannes, die uns fast zwei Jahrhunderte zurückversetzt. Böser Dorfklatsch kostete der Frau des Schulzen den Verstand und in der Franzosenzeit schließlich das Leben. Das tragische Geschehen wird eingebettet in den nationalen Befreiungskampf gegen Napoleon. Auch heute, sechzig Jahre nach Erscheinen des Buches „Schulze Grätz” vom bekannten Heimatdichter Felix Havenstein, sind in den Angerdörfern Schöneiche und Klein-Schönebeck noch Spuren des Geschehens zu entdecken.

Rüdersdorf
Wohl jeder kennt den Rüdersdorfer Zement, hat ihn vielleicht schon selbst verarbeitet. Nicht unbedingt ein Grund nach Rüdersdorf zu fahren.

Wohl aber bietet der Museumspark für Baustoffindustrie eine Menge Wissenswertes zu diesem Thema.

Strausberg
Empfehlenswert ist eine Radwanderung oder eine Fahrt mit dem Auto Richtung Strausberg über Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen-Eggersdorf.

Die ausgedehnten Wälder sind ein hervorragendes Wandergebiet und versprechen Erholung pur. Straussee, Bötzsee und Fängersee setzen reizvolle Akzente in dieser Landschaft. Badegelegenheiten sind vorhanden, die Wasserqualität ist gut.

Gamengrund
Zwischen Strausberg und Bad Freienwalde erstreckt sich der Gamengrund, ein Landschaftsschutzgebiet, das mit seinen zahlreichen Rinnseen in der Weichseleiszeit geprägt wurde. Diese Landschaft gehört zum Waldhügelland des Oberbarnims und ist ein sehr beliebtes Wandergebiet.

Buckow
Ein Abstecher nach Buckow ist für den geschichts- und literaturinteressierten Ausflügler auf jeden Fall empfehlenswert. Künstler und Literaten hatten den Ort sehr früh für sich entdeckt. Namen wie Theodor Fontane oder Egon Erwin Kisch, der rasende Reporter seien stellvertretend genannt. Bekannt wurde der Ort aber vor allem durch Bertolt Brecht, der sich gemeinsam mit Helene Weigel 1952 hier niederließ. Die Ruhe des Ortes und die Nähe zur Künstlermetropole Berlin waren ideale Arbeitsvoraussetzungen. Das Brecht-Weigel-Haus lädt zum Besuch. In der informativen Ausstellung kann man sich ein Bild über die letzten Schaffensjahre des Künstlerpaares machen.

Bad Freienwalde
Wer schon einmal hier ist, sollte der Stadt Bad Freienwalde einen kleinen Besuch abstatten. Die Stadt hat viele reizvolle Ansichten, die es zu entdecken gilt. Als Tip seien hier nur das Oderlandmuseum, das im ehemaligen Freihaus in der Uchtenhagenstraße untergebracht ist und das Schloß zu nennen. Im klassizistischen Schloß von 1798/99 wohnte Walter Rathenau von 1909 bis 1922. Es ist von einem Landschaftspark umgeben, der zu geruhsamen Spaziergängen einlädt.