Die Gemeinden im Amt Emster-Havel
Damsdorf
Die bevölkerungsreichste Gemeinde unseres Amtes ist Damsdorf. Die einstige Form eines regelmäßigen Straßendorfes kann man noch gut erkennen. Beachtlich ist die mittelalterliche Kirche im Zentrum des Ortes und der Altenhof im sanierten einstigen Schulhaus. Heute präsentiert sich die Gemeinde mit neuen und neu entstehenden Wohngebieten als Anziehungspunkt für Bauwillige.

Götz
Durch die Götzer Berge und die Lage an der Havel wird die Gemeinde zunehmend für Freizeit und Erholung interessant. Erste Siedler waren hier offenbar slawische Bauern. Wahrzeichen des Ortes ist die Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Zum Wahrzeichen unserer Tage entwickelt sich die neue Wohnsiedlung in Götz. Historische Bausubstanz wird liebevoll bewahrt und restauriert.

Gollwitz
Bereits am Ortseingang von Gollwitz künden moderne oder sanierte Einfamilienhäuser davon, daß sich hier gut wohnen läßt. Mittelpunkt des Dorfes ist ein 20 Hektar großer ehemals prunkvoller Landschaftspark mit einem leider stark sanierungsbedürftigen Herrenhaus. Bemerkenswert ist auch die neo-klassizistische Kapelle auf dem Friedhof sowie die mittelalterliche Feldsteinkirche.

Jeserig
Die Gemeinde Jeserig ist zugleich der Sitz des Amtes Emster-Havel. Das alte Dorf läßt sich noch heute in seiner mittelalterlichen Anlage rund um die aus dieser Zeit stammende Feldsteinkirche erkennen. Direkt an der Bundesstraße zwischen Brandenburg und Potsdam gelegen, dürfte die Zukunft für engagierte Unternehmer im gut erschlossenen Gewerbepark liegen. Für die Jüngsten ist im gemeindeeigenen Kindergarten bestens gesorgt.

Wust
Wust wird in einer Urkunde vom 22. August 1324 erstmals als Dorf erwähnt. Demnach wird die Gemeinde von Markgraf Ludwig von Brandenburg verpflichtet, zusammen mit fünf anderen Dörfern eine Steuer an die Neustadt Brandenburg zu zahlen. Auf Wust entfielen 48 Schillinge jährlich. So niedergeschrieben im Codex diplomaticus Brandenburgensis. Leider ist das Original der Urkunde nicht erhalten geblieben. In diesem Jahr lädt man zur 675-Jahr-Feier ein, bei der sicherlich der Schornsteinfeger viel Glück wünscht, denn jeder weiß, Wust ist die reichste Gemeinde im Amt.

Trechwitz
Alle zwei Jahre zieht es bundesweit die Treckerfans in die kleine Gemeinde Trechwitz. Am ersten Wochenende im September findet hier wieder das legendäre Treckertreffen statt. Eigenbautraktoren werden da bestaunt und von ihren stolzen Konstrukteuren vorgeführt. Daran nimmt auch der Partnerverein aus dem Hamburger Haseloh mit seinen alten Traktoren teil. Allemal sehenswert ist die liebevoll restaurierte Kirche mit ihrem fliegenden Engel im Kirchenschiff.

Schenkenberg
Das historische Schenkenberg, wie es heute zu sehen ist, entstammt dem Reiß-brett und wurde in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts als planmäßige Siedlung gebaut. Heute knüpft man an diese Tradition an und baut fleißig im Wohngebiet Kirschberg schmucke Einfamilienhäuser. Erfreulich, daß Schenkenberg im Amt die Gemeinde mit der größten wirtschaftlichen Dynamik ist.

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