Kunst & Natur erleben
Sie haben schon etwas Besonderes, die Gemeinden, die zum Amt Hoppegarten gehören. Einerseits ist der Übergang zur Millionenmetropole Berlin derart fließend, daß man ihn kaum wahrnimmt. Nur wenige Minuten und man ist mittendrin im Großstadttrubel. Andererseits ist man nach wenigen Minuten auch schon mitten in der schönsten Natur.
Berlin bei Nacht bietet seine ganz besonderen Reize.
Schloßpark ohne Schloß
Fast schon ein Geheimtip ist der Lenné-Park im nahen Blumberg, der gerade wiederhergestellt wird. Peter Josef Lenné hatte die Anlage 1840 im Auftrag von Graf Friedrich Ludwig von Arnim, dem damaligen Besitzer von Schloß Blumberg, erstellt.
Gamengrund
Zwischen Strausberg und Bad Freienwalde erstreckt sich das Landschaftsschutzgebiet Gamengrund. Der einzige Campingplatz der Gegend liegt nahe der B158 im Ort Tiefensee direkt am Gamensee. Nördlich von Steinbeck, etwa einen Kilometer in Richtung Haselberg geht es zum „Großen Stein“. Dieser gewaltige Brocken wurde aus dem Norden Europas durch mehrere Eiszeiten hierher verschoben. Sein Umfang beträgt 15 Meter, fünf Meter ist er im Durchmesser und immerhin zweieinhalb Meter hoch.
Baustoffe von hier
Wer in Richtung Fürstenwalde oder Märkische Schweiz unterwegs ist, dem sei ein Stop in Rüdersdorf mit seinem Museumspark Baustoffindustrie zu empfehlen. Hier kann man ein Bilderbuch der Erdgeschichte und der Geschichte des Baumaterials Zement erleben.
Altlandsberg
Altlandsberg ist für seine historischen Wallanlagen und den Storchenturm bekannt. Eigentlich handelt es sich um den Strausberger Torturm der ehemaligen Stadtmauer. Er ist in jedem Jahr das Domizil einer Adebarfamilie, die ihm den Beinamen „Storchenturm“ einbrachte.Historisch ebenfalls interessant ist das am Ortsausgang Richtung Strausberg gelegene Scheunenviertel. Nachdem, wie viele andere Städte im Mittelalter auch, Altlandsberg einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen war, wurde angeordnet, die Scheunen außerhalb der Stadt zu bauen.
Neuenhagen
Die „Gartenstadt“ Neuenhagen, die sich dem Amt Hoppegarten territorial anschließt, bietet so manch Sehenswertes. Kopfsteingepflasterte Straßen, Einfamilienhäuser und Villen dazu alter Baumbestand und nett gepflegte Vorgärten bestimmen das Bild. Kurios ist, daß hier Wasserturm und Rathaus in einem Gebäude zu finden sind. Der Grund: Als sich vor hundert Jahren die Einwohnerzahl schlagartig vervierfachte, benötigte man beides, hatte aber zu wenig Geld in der Kasse und entschloss sich deswegen aus Spargründen zu dem gemeinsamen Bauwerk. In Neuenhagen wohnte zwischen 1931 und 1932 der bekannte Schriftsteller Hans Fallada, im heutigen Falladaring. Hier entstand sein Roman: „Kleiner Mann was nun?“
Petershagen/Eggersdorf
Das Doppeldorf Petershagen/Eggersdorf ist eingebettet in eine Landschaft aus Seen, Teichen, Wäldern. Das Strandbad Bötzsee in Eggersdorf ist beliebtes Naherholungsziel. Wem die Angelegenheit zu feucht ist, der leiht sich ein Boot und genießt eine Bootspartie auf dem knapp einhundert Hektar großen See.Das Areal des Landschaftsschutzgebietes Strausberger- und Blumenthaler Wald- und Seengebiet ist ideal zum Wandern. Neben dem Bötzsee gehören der Fängersee und der Straussee dazu. Am Ufer des Straussees angekommen, kann man mit der Fähre zur Stadt übersetzen und hier noch einen Stadtbummel unternehmen.