Erneuerung
und Eigenheimbau
Fast wie die sprichwörtlichen Pilze im Walde schießen in Leegebruch die Einfamilienhäuschen und Wohnanlagen aus dem Boden. Ein modernes Ortszentrum mit Rathaus, Geschäften und gastronomischen Einrichtungen entstand ebenfalls. Weitere Wohnungsmaßnahmen stehen erst am Anfang.
Nach Bauende erwartet die Gemeinde eine Einwohnerzahl von über 7500 Bewohnern. Was beim Bauen in Leegebruch alles zu beachten ist, darüber sprachen wir mit Bauamtsleiter Peter Michel.

Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben des Bauamtes?
Wir sind das Bauamt einer kleinen Verwaltung. Alle Aufgaben im Bereich Hoch- und Tiefbau, Gemeindeplanung, Ankauf, Verkauf und Verpachten von Liegenschaften, Bewirtschaftung der Grünanlagen und die Straßenunterhaltung liegen in den Händen von fünf Mitarbeitern des Bauamtes.

Wo wird bei Ihnen überall gebaut?
Nachdem das Ortszentrum und der Birkenhof mit seinen 417 Wohnungseinheiten fertiggestellt sind, wird derzeit vorwiegend im Remontehof, in der Fohlenweide und dem Fontanehof gebaut.

Geplant ist die Errichtung eines Wohngebietes namens „Fritzens Hut“ mit 250 bis 300 Wohneinheiten. Der Bebauungsplan hierfür ist genehmigt, der erste Spatenstich soll demnächst erfolgen.

Worauf konzentrieren Sie sich im Ort selbst?
Wenn man unseren Ort in Augenschein nimmt, stellt man fest, daß trotz aller bisherigen Anstrengungen, noch viele Dinge bewegt werden müssen. Straßen sind teilweise zu befestigen oder auszubauen. Die hiesige Grund- und Gesamtschule, die Kindertagesstätten und der Jugendclub sind so herzurichten, daß sie den Anforderungen der nächsten Jahre genügen. Die Angebote für Kultur, Sport und Freizeit sind der Einwohnerentwicklung anzupassen.

Was wünscht sich der Bauamtsleiter in seinem Ressort für die Zukunft?
Ich freue mich darüber, daß wir im Ort mutige Bürger haben, die in Größenordnungen investieren, die sich für altersgerechtes Wohnen ebenso engagieren, wie für Betreutes Wohnen. Wünschen würde ich mir, daß mehr Farbe in den Ort kommt, das wir wegkommen von dem leider immer noch vorherrschenden Grau des Putzes und das es uns gelingt, trotz aller Neubaugebiete, das Ortstypische zu bewahren.