Die Gemeinde Löwenberger Land stellt sich vor
Grieben
Das Straßendorf an der B167 wurde erstmalig 1256 mit dem Namen Eggehardus Griebene in einer Friesacker Urkunde genannt. Der Kirchenbau fand um 1235 und die Erneuerung im Jahre 1772 statt. Lange Zeit prägten mehrere Wind- und Wassermühlen das Ortsbild. Geblieben ist die Schneidermühle von 1913, die immer noch funktionsfähig ist. Am idyllischen Dorfteich baden die Petrijünger vom Angelverein ihre Würmer.

Glambeck
Am Rande der Ruppiner Schweiz bietet sich Glambeck als idyllischer Wohnstandort geradezu an. Die Nähe zu Berlin ist für die Hauptstäder und andere Gäste Anlaß, sich in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten zu erholen. Der Glambecker See findet durch seine Ruhe und Abgelegenheit im Sommer regen Zulauf. Sehenswert ist die im 19. Jahrhundert erbaute Kirche, die eindrucksvoll die Dorfsilhouette prägt.

Gutengermendorf
Das lange Straßendorf wurde um 1200 von deutschen Kolonisten angelegt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1459. Grundherr war 1524 das Kloster Zehdenick. Die Feldsteinkirche wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut. Das in
Ost - West - Richtung ausgerichtete Kirchenschiff mit Turm zeigt die ungewöhnliche Raumsituation, daß das Kirchenschiff quer zum Dorfverlauf angeordnet wurde.

Liebenberg
Ein sehr interessantes Kleinod in der Mark Brandenburg ist der idyllische Ort Liebenberg. Etwa 23 Kilometer nordöstlich von Oranienburg, zwischen Löwenberg und Liebenwalde liegen inmitten einer Wald- und Seenlandschaft Dorf und Schloß Liebenberg. 1267 erstmals urkundlich erwähnt, lebten hier die Adelsgeschlechter der Bredows, der Hertefelds und Eulenburgs. Gleich drei Museen informierenüber die Historie.

Großmutz
Mit Dorfanger, Kirche und einigen markanten Eichen ist Großmutz ein typisch märkisches Dorf. 1808 überdauerte lediglich der historische Rundbogen am Friedhofseingang eine Feuersbrunst. Sein genaues Alter ist leider nicht bekannt. Für den Kirchenneubau von 1819 entwarf Karl Friedrich Schinkel den gotischen Turm mit eisernen Maßwerkfenstern und eiserner Tulpe auf dem Frontspitz.

Falkenthal
Das deutsche Kolonistendorf aus der askanischen Frühzeit wird 1270 urkundlich als „Valkendale“ erwähnt. Um 1558 wurde die Feldsteinkirche mit Backsteinkanten erbaut. Die 1860 im Kirchturm gefundene Urkunde gibt Auskunft, daß der Fachwerkturm 1702 entstand. 1677 wurde dieüber Falkenthal führende Poststraße Berlin-Stettin eröffnet. Die Streckenführung ist noch erhalten und als Radweg ausgeschildert.

Hoppenrade
Der kleine Ort wurde erstmals 1269 urkundlich erwähnt und gehörte bis in das 16. Jahrhundert zum Besitz der Bischöfe von Brandenburg, ehe ihn Hans von Bredow 1581 als Lehen erhielt. Das 1724 erbaute Schloß wurde vor allem durch Theodor Fontane bekannt. Im Südflügel befindet sich seit 1724 die ehemalige Schloßkapelle, die heute als Dorfkirche genutzt wird.

Löwenberg
Im Jahre 1269 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als „Liwenberg“. Später notierte man „Leuwenberg“. Der Ort war zu Beginn des 13. Jahrhunderts ein festes Städtchen mit Wall und Graben. Die Dorfkirche ist ein frühgotischer Feldsteinbau mit eingezogenem Chor und Breitturm an der Westseite. Auf den starken Grundmauern der einstigen Burg errichtete Johann Heinrich von Bredow ein Schloß im Barockstil. Beim großen Brand im Jahre 1808 soll auch der unterirdische Gang zwischen Schloß und Kirche verschüttet worden sein.

Neulöwenberg
Der Bahnhof war Zentrum und Ausgangspunkt der Entwicklung von Neulöwenberg. 1877 wurde hier die Bahnlinie Berlin-Neubrandenburg entlang geführt. Um die Jahrhundertwende besteht Neulöwenberg aus einem Vorwerk, dem Bahnhof und der dazugehörigen Beamtensiedlung. 1923 beginnt der Bau einer neuen Siedlung. Am 30. September 1928 erhält der Ort den Status einer selbständigen Gemeinde.

Teschendorf
Als Teskendorp wird der Ort 1271 erstmalig erwähnt. Das heutige Straßendorf an der Bundesstraße B 96 entstand nach mehreren Dorfbränden. Der ursprüngliche Ortskern, der Hagen, liegt abseits der Straße. Die frühgotische Saalkirche aus gespaltenem und behauenem Feldstein mit dem Breiten Westturm prägt das einstige Dorf.

Grüneberg
Das Angerdorf kam 1265 zum Bistum Brandenburg. Markant ist die Wehrkirche aus dem 13./14. Jahrhundert, die in Kriegszeiten Schutz und Zuflucht bot.

Sie ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit westlichem Breitturm. Nach einem Dacheinsturz im Jahre 1982 wurde sie am 22. Juni 1986 wieder eingeweiht. Die Orgel stammt aus Groß-Lübbenau, einem Ort, der dem Kohleabbau weichen mußte.

Linde
Tatsächlich sind es Linden, denen Linde den Namen verdankt. Auch heute noch prägen die Laubbäume das Ortsbild.

Markantestes Bauwerk ist die große Fachwerkkirche von 1847, die in Privatinitiative nun zu einem Atelier ausgebaut werden soll.

Damit erhält der Ort eine Stätte der kulturellen Begegnung.

Häsen
Am 13. Mai 1439 schenkte Graf Albrecht von Ruppin der Pfarrkirche in Gransee zwei auf der „Häseden“ gelegene Hufe. Das Feld Häseden ist ausdrücklich als wohlhabend bezeichnet.

1688 entsteht durch Bauern aus Kleve der Ortsteil Klevesche Häuser. Das Vorwerk Neuhäsen wurde 1880 begründet. Markant in Häsen ist das Gutshaus, das man auf einer schattigen Kastanienallee erreicht.

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