Hüpfen für den Sieg von TSV Chemie Premnitz
„TSV Chemie vor! Noch ein Tor!" erschallt es seit wenigen Wochen in der Premnitzer Sporthalle aus sechs Mädchenkehlen. Was die sechs 12- bis 14jährigen jungen Damen dabei gut geschützt hinter dem Tor zeigen, kann sich sehen und hören lassen.

Keine Frage, die tanzende Mädchentruppe ist keß, frech undüberaus apart anzusehen in ihren kurzen grünen Röckchen. Unser Reporter Reinhard Witteck nahm die „Cheerleaders“ vor dem Premnitzer Handballerdenkmal genauer „unter die Lupe“.

Wer von Euch ist zuerst auf die Idee gekommen, eine Cheerleader-Gruppe in Premnitz zu gründen?
Diana Haelm: Die Idee kam meiner Mutter. Ganz einfach so in der Badewanne. Und weil Premnitz so etwas noch nicht hat, lief ich los und versuchte, andere Mädchen dafür zu begeistern. Fünf wollten gleich mitmachen.

Wie heißt die tanzende und anfeuernde Truppe?
Annika Fisacher:
Sechs Mädchen und Power beim Tanzen. Wir dachten zuerst an Sechser-Kraft oder Sechser-Macht, doch das war uns natürlich nicht professionell genug. Schließlich kamen wir auf „Sixer-Power” gefunden.

Woher kommen die Premnitzer Powergirls?
Diane Haelm: Wir fünf Mädchen kommen aus der Klasse 8d der Gesamtschule Premnitz: Also Steffi, Michaele, Christin, Anika und ich. Antonia vertritt die 7. Klasse des Humboldt-Gymnasiums.

Wer fertigte die frechen Kostüme?
Michaele Meier: Dazu haben wir meine Mutterüberredet, die kann nämlich noch so richtig mit einer Nähmaschine umgehen. Bei den ersten Auftritten war das Outfit noch nicht so ganz TSV Chemie Premnitz gerecht. Aber als wir erfuhren, daß wir für diese Premnitzer Broschüre fotografiert werden, da haben wir natürlich so lange gedrängelt, bis wir uns nun in den Vereinsfarben präsentieren können.

Wer sorgt sich um die Choreografie der Tänze?
Christin Köchling: Die gesamte Choreografie haben wir uns selbst ausgedacht. Den Anfang unseres Tanzes hat Annika geträumt. Dazu wird mit den Puscheln, die eigentlich Pompons heißen, so richtig geraschelt.

Wann trainiert ihr?
Antonia Steinwand: Mittwoch, Donnerstag und Freitag wird von 15 bis 17 Uhr geprobt. Dafür dürfen wir einen Klassenraum in der Gesamtschule nutzen.

Würdet ihr Euch über weitere Mitstreiterinnen freuen?
Steffi März:
Ja klar, wir denken, so auf zehn bis zwölf Mädchen sollten wir es schon bringen. Sie müßten so in unserem Alter sein und natürlich das richtige Gefühl mitbringen.

Was wünscht ihr Euch als Cheerleader ganz besonders?
Annika Fisacher: Ein Trainer oder eine Trainerin müßte bald her. Irgend jemend müßte schon das Sagen haben, aber bitte nicht so streng wie in der Schule. Einen Manager könnten wir auch gebrauchen, denn einer muß ja die Vertragsverhandlungen für unsere Auftritte führen.