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Zehn Jahre Großgemeinde Wandlitz
Stand März 2012
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Zerpenschleuse
Margot Ziebarth, SPD:  „Zerpenschleuse
hatte die Wahl zwischen Groß
Schönebeck, Marienwerder, Finowfurt
oder Wandlitz und entschied sich für die 
‚Gesundeste’, weil es bestehende
Verbindungen wie B 109 und
Heidekrautbahn gab. Als wir dann nicht
mehr unter Zerpenschleuse im Telefonbuch
auftauchten, war das ein großer Schock.
Tourismus ist für unsere Entwicklung
wichtig. Die Wiedereröffnung des
Finowkanals spielt eine große Rolle. Der
ehemalige Bürgermeister  Udo Tiepelmann
setze sich aktiv dafür  ein. Seit Dezember
2011 steht fest, der Finowkanal wird
ausgebaut. Bald können Schleuse,
Hubbrücke und Klappbrücke in Funktion
beobachtet werden. Für 2014 wünschen
wir uns wieder drei Gemeindevertreter.
Schönerlinde
Frank Liste, SPD: „Es kam so wie vor
zehn Jahren befürchtet. Damals wurden
neun Ortsteile mit unterschiedlichen
Strukturen, Interessen und Größe
zusammen gepresst. Wir gehören nicht zu
den Gewinnern. Jetzt legen die Wandlitzer
Gemeindevertreter fest, was für
Schönerlinde gut ist. Leider wird unser
Ortsbeirat oft überhört. Wir müssen uns
den Interessen der anderen unterordnen, sei
es bei der Baumschutzsatzung oder bei aus
unserer Sicht dringend notwendigen
Investitionen. Es gab in Wandlitz einen
Grundsatzbeschluss zur Streckenführung
der Heidekrautbahn nach Gesundbrunnen
über Wilhelmsruh. Dann würden wir von
einem gut funktionierenden Öffentlichen
Nahverkehr abgehängt.
Schönerlinde muss lebenswert bleiben.
Dafür muss Wandlitz auch mal Geld in die
Hand nehmen.

Wandlitz
Ingo Musewald, Wandlitzer Unabh.
Bürgergemeinschaft:
„Trotz der anfänglichen Ablehnung zur
Bildung einer Großgemeinde Wandlitz hat
sich diese in den letzten zehn Jahren sehr
gut entwickelt. Wandlitz ist ein begehrter
Wohnort. Wir verfügen über eine
ausgewogene Schullandschaft mit drei
Grundschulen, einer Oberschule und einem
Gymnasium, das durch den Landkreis
ausgebaut und modernisiert wurde. In
jedem Ortsteil gibt es mittlerweile eine
Kita. Durch den Ergänzungsbau des
Rathauses kann die Gemeindeverwaltung
2013 an einem Ort konzentriert werden.
Mit der Eröffnung des ‚Barnim
Panoramas’ erhalten wir einen großen
touristischen Anziehungspunkt. In den
vergangenen Jahren haben wir in unserem
Ortsteil eine neue Grundschule, eine
Zweifeldsporthalle und einen
Kunstrasenplatz gebaut. Der ‚Goldene
Löwe’ soll als Kulturstandort im Verbund
mit dem ‚Barnim Panorama’ noch belebter
werden. In Zukunft wird sich Wandlitz
weiter als attraktiver Wohnstandort
etablieren und will staatlich anerkannter
Erholungsort werden. Wichtig wird sein,
das Vereinsleben weiter zu aktivieren, neue
Kinderspielplätze zu schaffen, den
Straßenausbau zu fördern. Abschließend
möchte ich darauf hinweisen, dass unser
langjähriger Bürgermeister Udo
Tiepelmann einen großen Anteil an der
überaus positiven Entwicklung der
Gemeinde Wandlitz hat.“
Klosterfelde
Klaus Pawlowski: „Die Großgemeinde
begeht und feiert in diesem Jahr zehn Jahre
des Zusammenschlusses. Damals hatten
alle Gemeinden im Amt Wandlitz gegen
die Zusammenlegung geklagt und vor
Gericht verloren. Im Laufe der Jahre hat
man sich zusammengerauft und ich glaube,
ganz gut entwickelt. Für die größeren
Ortsteile brachte der Zusammenschluss aus
meiner Sicht Vorteile. So stehen für
Investitionen im Haushalt höhere Summen
zur Verfügung. Es können damit
umfangreichere Projekte realisiert werden.
Ich erinnere an den Bau der Grundschule
in Wandlitz, den Bau der Einfeld-
Sporthalle in Klosterfelde, die Kitas in
Zerpenschleuse und Stolzenhagen und die
vielen Kilometer ausgebauter Straßen in
Basdorf, Wandlitz, Zerpenschleuse und
Klosterfelde. Die Investitionen in den
kleineren Ortsteilen erwähne ich hier nicht.
Aus dieser Sicht kann man von einer
positiven Entwicklung sprechen. Negativ
muss gesagt werden, dass die
Eigenständigkeit verloren gegangen ist, die
Ortsteile über ihre Entwicklung nur
begrenzt mitreden können, da ja nur
Anhörungsrecht für die Ortsvorsteher
besteht. Dadurch hat aus meiner Sicht die
Bereitschaft zum Ehrenamt nachgelassen.“

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