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Wandern, wohnen und gärtnern

Stand April 2014

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Seit August 2013 präsentiert sich
Wandlitz dank Rathaus-Anbau
bürgerfreundlich mit einem zentralen
Verwaltungssitz.

Während der neue Anbau mit hellen
Räumen einlädt und viel Transparenz
vermittelt, wird der Altbau einer
Verjüngungskur unterzogen. Die sehr
unterschiedlichen Gebäudeteile sind durch
eine neugestaltete Außenanlage verbunden.
Dort symbolisieren neun Feldsteine die
Ortsteile. Dazwischen verläuft symbolisch
die B 109. Im gläsernen Verbindungsgang
stehen als Dauerleihgabe der
Kunstverwaltung des Bundes sechs
Sandsteinköpfe. „Das sind die Wandlitzer,
die uns jederzeit bei der Arbeit zusehen
können“, schmunzelt Bürgermeisterin Dr.
Jana Radant. Sie schätzt die Funktionalität,
Helligkeit und gute Aufteilung des neuen
Rathausanbaus und freut sich, dass die
Kinderspielecke vor dem
Einwohnermeldeamt den Kleinen großen
Spaß macht.  

Basdorfer Gärten
Wohnen für alle Generationen

Auf dem ehemaligen Polizeischulgelände
an der Prenzlauer Chaussee in Basdorf
wird nach den Vorstellungen der
Entwicklungsgesellschaft „BEG“ nun ein
attraktives neues Viertel entstehen. Je zu
einem Drittel wird das weitläufige Gelände
für Wohnen und Gewerbebetriebe genutzt
werden. Der Rest soll als grüne Oase
unbebaut bleiben. Seit Anfang 2013
wurden rund zwei Dutzend Gebäude
abgerissen. Neben den beiden dominanten
fünfgeschossigen Plattenbauten waren es
vor allem Garagen und Lagerräume.
Bereits bestehende Grünflächen sowie alle
Areale, die aufgrund der Förderrichtlinien
in den nächsten 15 Jahren nicht bebaut
werden dürfen, bilden zusammen eine
knapp acht Hektar große Grünzone, die
den Wohnbereich im Osten von dem
intensiver genutzten gewerblichen Bereich
im Westen trennt. Dieser Grünbereich soll
einschließlich der  schon jetzt bestehenden
Biotope  möglichst naturbelassen bleiben.
Angedacht sind eine Laufstrecke für
Walker und Jogger, ein Bouleplatz und
Spielflächen für Kinder. Die ehemalige
Aula soll als Trainingsstätte für den PSV
Basdorf umgebaut werden.

Wohnen in Kasernen?

„Für die Gemeinde Wandlitz ist es wichtig,
dass auf dem Areal bezahlbarer Wohnraum
entsteht“, erklärt Kämmerer Christian
´╗┐Braungard, der die Gemeinde in der
Geschäftsführung der „BEG“ repräsentiert.
Am 30. August 2014 findet auf dem
Gelände der ehemaligen Polizeischule ein
großer Gemeindeempfang für alle
Wandlitzer statt. „Dort werden wir
vorstellen, wie die Nutzungsperspektiven
Stück für Stück entwickelt werden“, lädt
Bürgermeisterin Dr. Jana Radant ein. Ein
Wunsch wäre es, 2015 damit zu beginnen,
zwei rund 100 Meter lange ehemalige 
Kasernen so umzubauen, dass darin jeweils
50 neue Wohnungen entstehen.  Dabei
sollen aus derzeit zwei Geschossen durch
Ausbau des Daches und des Souterrains
vier Geschosse werden. „Je Block rechnen
wir mit Sanierungskosten von fünf
Millionen Euro. Damit liegen wir gut
20 Prozent unter den Kosten eines
Neubaus. Dadurch können die Mieten
niedrig gehalten werden“, hat
Finanzfachmann Christian Braungard aus
gerechnet. „Die Nachfrage an günstigem
Wohnraum ist schon jetzt enorm.
Entsprechend dem Bedarf sind größere
Wohnungen für Familien mit Kindern,
kleine Appartements für Alleinstehende
sowie seniorengerechter Wohnraum
geplant. Zudem überlegen wir,
Assistenzwohnen für behinderte Menschen
einzurichten. Möglich ist des Weiteren,
Pachtgärten für die Mieter anzulegen.
Zusätzlich können andere Gebäude in
privater Initiative zu Reihenhäusern
umgebaut werden. Der Bau von
Einfamilienhäusern wird ebenfalls
möglich sein“, beschreibt Christian
Braungard weitere Details. „Die
letztendlichen Entscheidungen fallen
selbstverständlich in der
Gemeindevertretung.“

Wandern in Wandlitz

Wandlitz ist traditionell beliebtes
Ausflugsziel der Berliner. Gar mancher
Neu-Wandlitzer entdeckte die Reize der
Gemeinde erst mal als Besucher, bevor er
sich hier niederließ. Angeregt von den
Forschungsarbeiten von zwei Studentinnen
des Studiengangs „Nachhaltiges
Tourismusmanagement“ der Hochschule
Eberswalde überlegt die Gemeinde nun,
mit Wandermöglichkeiten den Ort noch
attraktiver zu machen. Besonders ins
Rampenlicht geraten ist dabei das von den
Krankenkassen geförderte
„Gesundheitswandern“, das in der Region
bisher noch fehlt und die Idee, die weit
auseinander liegenden Ortsteile mit einem
Rundwanderweg zu verbinden, der
allerdings stolze 76 Kilometer lang sein
müsste. Bis diese Träume wahr werden,
wird es sicher noch einige Zeit dauern.
Deshalb hat die Gemeinde erst mal als
Sofortmaßnahme dem Tourismusverein
unter die Arme gegriffen, damit die
Touristeninformation im Bahnhof
Wandlitzsee wieder länger geöffnet werden
kann. Damit den Besuchern die
Orientierung noch leichter fällt, soll ein
einheitliches Fußgänger- und PKW-
Leitsystem in allen Ortsteilen etabliert
werden. Darüber freuen sich mit Sicherheit
alle, die Wandlitzer und diejenigen, die es
vielleicht noch werden wollen!        

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