Dies ist ein Archiv-Eintrag aus dem Jahre 2016!

Bürgermeisterin
Dr. Jana Radant

Natur und Wohnen im Einklang

Stand: April 2016

Dieses Jahr ist Olympia angesagt. Da versteht es sich von selbst, dass Wandlitz mitfiebert und selbst sportliche Akzente setzt.

Ein Beispiel ist der Jahresempfang, zu dem Bürgermeisterin Dr. Jana Radant am 20. August nach Prenden einlädt. Treffpunkt ist der dortige Golfplatz­, wo es unter anderem interessante Ein­blicke in diese Sportart und das Funktionieren eines Golfplatzes geben wird. Das traditionelle Seifen­kisten­rennen stellt einen weiteren Höhepunkt des Wochenendes dar. Klar, dass sich Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge schon jetzt darauf freut, dass möglichst viele Gäste aus den neun Ortsteilen nach Prenden strömen.

Wohlfühlen im Freien
Die schöne Umgebung spielt dieses Jahr in Wandlitz eine große Rolle, um die sich viel drehen wird. „Es gibt etliche Stellen, die im Dornröschenschlaf vor sich hindämmern“, gibt die Bürgermeisterin An- regungen von Bewohnern weiter. Dazu gehört beispielsweise der Bereich zwischen Kirche und Feuerwehr in Klosterfelde. „Hier könnte durch Umgestaltung ein attraktiver Treffpunkt im Freien entstehen. Wir haben dazu mit dem Ortsbeirat bereits Ideen gesammelt. So würde es sich anbieten, gestalterisch die lange Tradition von Holzverarbeitung und Möbelbau in Klosterfelde aufzu­greifen“, gibt Dr. Jana Radant Einblick in den Diskussions­prozess. Weil sie immer alle Ortsteile im Blick hat, wurde ein Landschaftsplanungsbüro damit beauftragt, die Gemeinde zu untersuchen und ein „Freiraumkonzept“ zu erarbeiten. Es soll Aufschluss darüber geben, wo Ruheoasen oder attraktiv gestaltete Plätze für Bürger und Gäste entstehen und wie diese aussehen könnten. Neben Klosterfelde wird es zum Beispiel um den Schlossvorplatz in Lanke oder den Bahnhofsplatz am Wandlitzsee gehen.

Bitte unterschreiben!
Ebenfalls um die Umwelt geht es beim Engagement für einen unversehrten Liepnitzwald. „Dort besteht ein schützenswerter Mischwald, den wir keinesfalls Windrädern opfern wollen. Deshalb unterstützen wir als Gemeinde das Volksbegehren gegen die Aufstellung von Windrädern im Liepnitzwald, das von der Bürgerinitiative um Hans-Jürgen Klemm getragen wird. Wir hoffen, dass bis zum 6. Juli 2016 die nötige Anzahl von Unterschriften zusammen kommt“, zeigt sich die Bürgermeisterin kämpferisch.

Zukunftsweichen stellen
Insgesamt geht es für Wandlitz darum, Zukunftsweichen zu stellen. Ein Flächennutzungsplan für die gesamte Gemeinde wird festlegen, wo Platz für Wohnen und Betriebe sein soll, wo Grünflächen und Wälder nicht berührt werden dürfen. Darin sollen sich zugleich die Vorstellungen des neuen Leitbilds widerspiegeln, das gerade in der Diskussion ist: „Wir müssen entscheiden, ob Wandlitz und seine Orts­teile einen eher ländlichen Charakter behalten möchten oder ob wir immer mehr zu einer Wohnsiedlung vor den Grenzen Berlins mit entsprechender Verdichtung werden wollen“, nennt die Bürgermeisterin einen wichtigen Aspekt. Ein Bürgerforum am 23. Juni soll die Meinungs­bildung befördern.

Ordnung am See
Man kann schon jetzt sicher sein, dass Besucher weiterhin willkommen sind. Schließlich profitieren davon neben Gast- und Übernachtungsstätten viele Betriebe vom Lebensmittelhandel bis zu Tankstellen. Ideal wäre es, wenn die Besucher gut verteilt übers Jahr kämen und außerdem noch ganz viel Verständnis für die Natur mitbrächten. „An schönen Sommertagen strömen bis zu 40 000 Personen zu uns. Das sind fast doppelt so viele, wie Wandlitz Einwohner hat. Wir erleben immer öfter, dass die Rettungszufahrten, etwa zum Liepnitzsee, rücksichtslos zugeparkt werden. Grillfeuer im Wald sind wegen der hohen Brandgefahr verboten, doch das wird häufig missachtet. Es wird wohl nötig sein, mit zusätzlichem Personal einzugreifen und erstmals Autos abschleppen zu lassen“, so die Bürgermeisterin.

Senioren im Blick
Auf der anderen Seite geht es der Gemeinde darum, dass Wandlitz außerhalb der Badesaison noch mehr Attraktivität entfaltet. Besonders Wanderfreunde und Radfahrer möchte die Gemeinde verstärkt als Gäste gewinnen. Erfolgs­autorin Antje Neumann ließ sich zur zertifizierten Gesundheitswanderführerin ausbilden, um weitere attraktive Möglichkeiten zu schaffen. Und wenn man schon mal da ist, dann empfiehlt sich der Blick ins „Barnim Panorama“, das sich kontinuierlich wie erwartet zum Besuchermagnet entwickelt.

Neues Wohnen
In allen Ortsteilen geht es mit der Entwicklung voran. Größtes Projekt sind zur Zeit die „Basdorfer Gärten“ auf dem ehemaligen Polizeischulareal in Basdorf. Hier investiert die Gemeinde rund 14 Millionen Euro in den Umbau von zwei ehemaligen Kasernenblöcken zu 100 Wohnungen. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wenn so viel neues Leben in den Ortsteil kommt, ist es eine realistische Erwartung, dass sich drum herum die erhoffte Einfamilienhaus-Siedlung ebenso gut entwickeln wird wie der Einzelhandel und mög­liche weitere Betriebe. Damit jeder noch besser im Blick hat, was sich in der Gemeinde mit ihrer bürgerfreundlichen Verwaltung so tut, hat Bürgermeisterin Dr. Jana Radant mit einer eigens eingerichteten Projektgruppe an einem neuen Internet-Auftritt gebastelt, der noch 2016 ans Netz gehen soll.