Stand Dezember 2011
Ins Schwarze getroffen
Erstaunlich leise treffen die kleinen Luftgewehrgeschosse ins Schwarze.
Viktoria Wolff und Simon Bolduan sind beide Gymnasiasten und kommen einmal in der Woche in die Schießanlage der „Schützengilde 1853 Königs Wusterhausen/Wildau e.V.“. „Schießen ist eine Sportart, die viel mit Disziplin und Konzentration sowie mit Tradition und Brauchtumspflege zu tun hat. Es schafft den idealen Ausgleich für Schule und Beruf“, so Bärbel Bolduan und Manfred Konrad als Vorstandsmitglieder der Schützengilde.
Mittendrin statt daneben „Jugendliche können in den ersten drei Monaten kostenfrei den neuen Sport testen“, lädt Vereinsvorsitzender Raymond Müßiggang ein. Der zwölfjährige Simon Bolduan hat erst im April 2011 mit den ersten Schüssen begonnen und war schon im Sommer bei den Deutschen Meisterschaften in München dabei.
Da belegte er unter 107 Teilnehmern einen beachtlichen 40. Platz. Das Talent hat er wohl von seiner Oma Bärbel Bolduan, die schon Schützenkönigin war.
Landesweite Erfolge
Der sportliche Leiter Manfred Konrad gehört zu denen, die 1990 an die alte Tradition der Schützengilde von 1853 anknüpften. Er ist Spezialist für Pistolenschießen, mehrfacher Landesrekordhalter und regelmäßiger Teilnehmer an deutschen Meisterschaften. Im Berufsleben ist er Polizeihauptkommissar. Von den derzeit rund 90 Vereinsmitgliedern sind 20 Kinder und Jugendliche. „Das ist eine der ganz wenigen Sportarten wo es weder aufs Geschlecht noch aufs Alter ankommt“, so Raymond Müßiggang.
Königshaus
Bei den Schützen wird jedes Jahr neu ausgeschossen, wer König ist. Zum Vereinsleben gehören Wettkämpfe, Feste und Salutschießen mit Vorderladern wie beim Schlossfest in KW, dem Tag der Vereine in Wildau oder beim90. Geburtstag von Herbert Köfer in Zeuthen.  
IMG1P4346.tif
DSC2821.tif
sg2847.tif
A0252.tif
dii.gif