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Kinder und Jugendliche bei der Stange zu halten ist ja bekanntlich oft schwerer, als einen Sack Flöhe zu hüten. Wer sich
mit dieser Erfahrung eines Seniorenchors annimmt, kann aufatmen, denn die Herrschaften sind in den meisten Beziehungen
sicher leichter zu führen.
Edda Nopper kann nun mit dem „Singekreis Wildau“ das runde zehnte Jubiläum feiern. „Die erste Probe war am 11. Oktober 2005.
Dies sehen wir als Gründungsdatum an. Damals waren wir ein Dutzend Sänger, heute sind es dreimal soviele“, freut sich die
pensionierte Musiklehrerin über den Erfolg des Singekreises, der ein loser Verbund von Interessierten ist, ohne den bürokratischen
Aufwand eines eingeschriebenen Vereins.
Sänger auf der Treppe
Mittlerweile treten die fröhlichen Musikanten aus Wildau in der weiteren Region auf. Sie sind auf die einheitliche Chorkleidung
stolz. „Ganz neu haben wir eine Treppe, auf der wir uns so aufstellen können, dass das Publikum die weiter hinten stehenden Sänger
ebenfalls erkennen kann“, berichtet Edda Nopper. Seit kurzem hat das Ensemble eine eigene Instrumentalgruppe. Zu Rolf Nopper,
der seit einigen Jahren auf seinem Akkordeon begleitet, gesellten sich Marion Heinrich mit ihrer Klarinette  und Dieter Unverricht
mit seinem Akkordeon. Sehr geschätzt wird die Moderation von Waltraud Siegert und Karin Bormann, die mit verbindenden
Worten und Gedichten durch das Programm führen.
Viele Auftritte
Höhepunkt im Jahr sind traditionsgemäß die Weihnachtskonzerte. Sehr gefragt sind die Auftritte in der Nachbarschaft. Der
Singekreis ist als Interessengruppe bei der Volkssolidarität-Bürgerhilfe in Königs Wusterhausen organisiert, ist Mitglied im
„Sängerkreis Königs Wusterhausen“ und im „Brandenburgischen Chorverband“. „Als solches nahmen wir an großen
Veranstaltungen mit vielen hundert Sängern teil“, so Rolf Nopper. „Wir waren in Seniorenheimen bei Menschen, die im Rollstuhl
auf den Flur gebracht  wurden, um unsere Lieder hören zu können und die manches Lied mitsangen oder summten und sich freuten,
sich erinnern zu können. Wir sangen in vielen Gruppen der Volkssolidarität, wo es immer sehr fröhlich zugeht. Schließlich heißt
unser Motto doch: Singt mit uns!“, gibt Edda Nopper weitere Einblicke. Zum zehnjährigen Bestehen wird es in der Friedenskirche
ein Jubiläumskonzert geben. Dabei wird ein Gastchor aus Neu Zauche mit auftreten. „Darüber hinaus wird es
wieder viel Möglichkeit zum Mitsingen geben“, machen Edda Nopper und Ralf Nopper Lust auf Musik und gute Laune.
Infos:
Edda Nopper (Chorleiterin), Tel. 0 33 75/50 33 43
Rolf Nopper (Vorsitzender des Singekreises), Tel. 0 33 75/50 33 43
Stand Februar 2015
„Sing mit uns!“
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