Stand April 2011
Zauberhaftes Zeuthen in Bildern
Das Bewusstsein, was für ein zauberhafter Ort Zeuthen ist, ist überall
in der wald- und seenreichen Gemeinde zu spüren.
Diesen prägenden Charakter ihrer Gemeinde wollen sich die Zeuthener auf keinen Fall nehmen lassen. Zeuthen hat sich spürbar zu einem attraktiven Ort entwickelt, in dem sich Familien und Senioren wohl fühlen und viele sich ihr neues Zuhause suchen. „Mit unserem Fotowettbewerb ‚Zauberhaftes Zeuthen – wie ich es sehe‘  rufen wir zur Bilderpirsch auf, um die schönsten Motive einzufangen. Die besten Fotos werden wir dann auf einer Ausstellung zeigen und in einem Wandkalender für 2012 veröffentlichen“, freut sich Bürgermeisterin Beate Burgschweiger auf ein breites Mitmachen. Das zeigt sich derzeit ganz besonders bei dem überwältigenden bürgerschaftlichen Engagement gegen die Neufestsetzung der Flugrouten des zukünftigen Flughafens BBI, wie es vor
allem von dem neuen „Bürgerverein Leben in Zeuthen“ vorgelebt wird.
Gemeinsames Engagement
Hier ist ein spürbares enges Zusammenrücken der Zeuthener erfolgt, die sich nicht damit abfinden, dass gravierende Eingriffe in ihre Lebensqualität vorgesehen sind.
Bisher sollte der Ort außerhalb der Fluglärmzone liegen. Viele Bürger sind genau aus diesem Grund hierher gezogen.
Über zehn Jahre orientierten sich private Planungen und
öffentliche Investitionen nach den Informationen, die der BBI herausgegeben hatte. Seit Herbst 2010 soll Zeuthen mit den neuen, abknickenden Flugrouten plötzlich eine der am stärksten betroffenen
Gemeinden sein. Als Stadtplanerin ist für Bürgermeisterin Beate Burgschweiger nicht einzusehen, wieso jetzt auf einmal  die Flugrouten so stark von den prognostizierten Routen des Planfeststellungsverfahrens abweichen. „In diesen Monaten werden die entscheidenden Weichen dafür gestellt, wie es sich in Zukunft in Zeuthen leben wird. Unsere Gemeindevertretung hat sich einstimmig für den Geradeausabflug in Richtung Ost ausgesprochen. Das entspricht im Wesentlichen dem Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahre 2004 und hat etwas mit Wahrung des Vertrauensschutzes zu tun. Alle zusätzlich neu diskutierten Alternativen wie die sogenannte 90-Grad-Kurve mit dem Südabflug über den Autobahnkorridor müssten verlässlich sicherstellen, dass ein Überflug dann neu betroffener Bürger wie in Miersdorf ausgeschlossen wird. Sonst sind sie nicht akzeptabel“, versucht die Bürgermeisterin, den komplizierten Sachverhalt kurz und knapp darzustellen.  
Zusammenhalt mit den Nachbargemeinden
Großer Vorteil ist, dass Zeuthen und die Nachbargemeinden hier an einem Strang ziehen. Diese enge Zusammenarbeit war Beate Burgschweiger seit Amtsantritt wichtig. „Unseren neuen Zusammenhalt haben wir dann gleich noch auf das sportliche Parkett ausgedehnt und uns am Dahme-Pokal im Herbst 2010 als Volleyballmannschaft beteiligt“, so die sportliche Bürgermeisterin.  
Transparentes Rathaus
Als Bürgermeisterin ist Beate Burgschweiger mit dem Vorsatz angetreten, die Rathaustüren zu öffnen und aktuelle Themen der Ortsentwicklung öffentlich zu diskutieren. Quartalsweise findet ein Stammtisch statt und immer dienstags ist Bürgermeistersprechstunde. Die Antworten sind regelmäßig im Amtsblatt der  Gemeinde zu lesen.  So ging es in letzter Zeit um die Erneuerung der Gehwege auf dem Friedhof in Miersdorf, um Geruch im Flutgraben und um die Verkehrssituation am Seniorenstift in der Fontaneallee. Mit dem neuen Internetauftritt, der bis Sommer fertig sein soll, möchte die Gemeinde den Servicecharakter der Verwaltung entwickeln.
Bürgerforum als Quell der Ideen
Neu ist das Zeuthener Bürgerforum. Hier nahm die Idee des Fotowettbewerbs „Zauberhaftes Zeuthen“ Gestalt an. Ende Juni 2010 lud die Bürgermeisterin ortsansässige Gewerbetreibende und Bewohner Zeuthens zur Diskussion über die Entwicklung des Ortszentrums ein. Los ging es mit einer Schiffsfahrt am Ufer des Zeuthener Sees entlang. An Bord  des Motorschiffes „Olympia“ stimmte Beate Burgschweiger auf die Projekte ein, die verwirklicht werden sollen, so die Gestaltung der Goethestraße zwischen Rathaus und S-Bahn. Hier muss in einem Guss mit der Straßensanierung von Seiten der Gemeinde für ordentliche Gehwege, Parkmöglichkeiten und Sitzgelegenheiten gesorgt werden.
Gehwege und Schule  
Angegangen wird die Sanierung des S-Bahn-Zugangs durch Schaffung einer flachen Treppe, mit  Rampe für Kinderwagen und Fahrräder sowie Fahrstühlen für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. Damit werden Goethestraße und Miersdorfer Chaussee besser verbunden. In der Miersdorfer Chaussee sind ebenso die Gehwege im Visier der Gemeinde.
Neben dem Fußwegeausbau gehört geht es 2011 um den Ausbau unbefestigter Straßen wie im Falkenhorst. „In Zeuthen sind von rund 60 Kilometern Straße noch etwa 20 Kilometer unbefestigt“, so die Bürgermeisterin.
Schon mitten in der Bauphase ist die Erweiterung der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“. „Hier entstehen mit Unterstützung des  Landes Brandenburg und des Landkreises Dahme-Spreewald neue Fachräume für Biologie, Chemie und Medienarbeit“, freuen sich Beate Burgschweiger und Schulleiter Dr. Thomas Drescher. Für den Verkehr freigegeben wurde nun der erste Bauabschnitt Schillerstraße-Bahnübergang Nordschranke an der Heinrich Heine Straße einschließlich des Neubaus der Flutgrabenbrücke.
„Kleine Waldgeister“
Investitionen in Kitas war und ist ein wichtiges Thema. In der Kita „Kleine Waldgeister“ gibt es im Zusammenwirken mit den Eltern ein neues Klettergerät. Weiterhin sollen öffentliche Spielplätze und Freiflächen ausgebaut werden, so am Siegertplatz, am Fontaneplatz und am Bolzplatz Miersdorf. „Das Konzept ist in Arbeit und wird in den Fachausschüssen der Gemeindevertretung beraten werden“, so Beate Burgschweiger.
Bericht von Dr. Detlef Hansel
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