Dies ist ein Archiv-Eintrag aus dem Jahre 2016!

Bürgermeisterin
Beate Burgschweiger

Verkehrsgeschichte unterm Meißel

Stand: März 2016

Es ist ein Stück Zeuthener Verkehrsgeschichte, der „Güterboden“ am S-Bahnhof. Lange hat die Gemeinde mit sich gerungen, um zu einer Lösung zu kommen. Jetzt wird dort für alle sichtbar gearbeitet.

Unübersehbar sorgen gerade fleißige Handwerker teils mit Hammer und Meißel für die Anpassung des Baus an heutige Vorschriften. „Bereits 2017 wird die denkmalschutzgerechte Sanierung beendet sein. Dann lädt das Gebäude mit barriere­freien Zugängen für eine vielfältige Nutzung ein“, erläutert Bürgermeisterin Beate Burgschweiger. Die „Heimatfreunde“ und ein Bürgerbüro werden einen ständigen Platz bekommen.

Kultur und Bürgerbüro
Das zentral gelegene Gebäude wird zu Ausstellungen und Kulturveranstaltungen einladen. „Außerdem sind Sitzungen und Veranstaltungen der Gemeinde im Nutzungs­konzept verankert“, berichtet die Bürgermeisterin weiter. Nach der Fertigstellung geht es 2017 als Nächstes um die Außen­anlagen und um Parkplätze. Möglich wurden diese Investitionen, weil die Gemeinde bisher solide mit dem Geld umgegangen ist. Der Schuldenstand beträgt „nur“ noch etwas über eine Million Euro, was Zinszahlungen von 15 000 Euro im Jahr bedingt. „Das ist für eine Gemeinde unserer Größe aber relativ wenig“, so Beate Burgschweiger.

Mehr Licht
Baumaßnahmen sorgen Zug um Zug für eine Erhöhung der Lebensqualität in der attraktiven See-Gemeinde. Die Straßen „Am Falkenhorst“ werden aktuell saniert und ausgebaut. Die Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet wird nach und nach erneuert und auf kostengünstige, umwelt­schonende LED-Technik umgestellt. „Weiter beschäftigt uns die Instandsetzung von Gehwegen, damit endlich die Schwierigkeiten für Rollstuhlfahrer, Senioren und Eltern mit Kinderwagen beseitigt werden. Im Oktober konnten die Stellflächen im Feuerwehrgerätehaus der Feuerwache Miersdorf eingeweiht werden. Der Schulhof der ‚Grundschule am Wald‘ sowie die Fassade der ‚Musikbetonten Gesamtschule‘ wurden saniert“, gibt Beate Burgschweiger weiteren Einblick.

Ehre fürs Ehrenamt
Sehr wichtig für das Zusammenleben ist der sozial engagierten Bürgermeisterin das ehrenamtliche Engagement. So unterstützt sie die neue Bürgerinitiative „Wind“, die sich unter anderem für Flüchtlinge einsetzt. Ein großes Ereignis jedes Jahr sind die Auszeichnungen von Bürgern zum „Internationalen Tag des Ehrenamts“. Viele Zeuthener sind in der Freizeit für ihre Gemeinde aktiv. Rita Engels kommt jeden Montag Nachmittag in die „Grundschule am Wald“, die übrigens ihr 20-jähriges Jubiläum feiern konnte, um ihren immer ausgebuchten Handarbeitskurs „Nadel und Faden“ durchzuführen. Angelika Linnert kümmert sich seit über 30 Jahren in unterschied­licher Funktion um die Weiterentwicklung vom „Angel­verein Ortsgruppe Zeuthen-Nord“. Dagmar Frick ist immer noch sehr für die „Vereinigung der Förderer der Musikbetonten Gesamtschule Paul Dessau Zeuthen“ aktiv, obwohl ihre Kinder längst der Schulbank entwachsen sind. Steffen Erlecke ist für den „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Zeuthen“ engagiert. Helge Sawal ist gleich mehrfach für die Gemeinde ein Gewinn. Der pensionierte Lehrer gibt dem Männerchor seit 20 Jahren seine Stimme und sorgt für anhaltende Forschungs­erfolge an seiner früheren Wirkungsstätte, der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“. Zu den weiteren ausgezeichneten Zeuthenern gehörten Brigitte Szimanski von den Heimatfreunden, Sonja Pansegrau vom Fontanekreis, Renate Hannemann von der Volks­solidarität, Martina Janz von der evangelischen Kirchgemeinde, Dr. Inge Seidel vom Förderverein der Feuerwehr Miersdorf sowie Karola Kundmüller, die den Literaturkreis leitete. „Wir nehmen das ganze Jahr über Vorschläge für die Würdigung verdienter Ehrenamtler entgegen“, fordert Bürgermeisterin Beate Burgschweiger auf. Schließlich ist dieses Engagement fürs Wohlfühlen in der Gemeinde sehr wichtig.